Walliser Komitee gegen das Rauchverbot

publiziert: Samstag, 8. Mrz 2008 / 14:21 Uhr

Siders - Das Rauchverbot in öffentlichen Gebäuden im Wallis hat Gegner: Ein unabhängiges Komitee hat das Referendum gegen die entsprechenden Gesetzesartikel ergriffen. Es will eine Diskussion auslösen und die Einschränkung der persönlichen Freiheit bekämpfen.

Das Rauchverbot sei dem Grossen Rat aufgedrängt worden.
Das Rauchverbot sei dem Grossen Rat aufgedrängt worden.
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«Diese Gesetzesartikel wollen nicht die Arbeitnehmer schützen, sondern das Rauchen verbieten», sagte in Siders VS Charles-Louis Joris, Mitglied des Referendumskomitees.

Er sei empört, dass es zum guten Ton geworden sei, die Raucher schlecht zu machen und in Verruf zu bringen.

Zum Komitee gehören mehrere Abgeordnete des Grossen Rates, die die Entscheidung des Parlaments, das Rauchen in öffentlichen Gebäuden zu verbieten, nicht akzeptieren wollen.

«Man hat uns diese Gesetzesartikel in zweiter Lesung aufgedrängt», sagte Gilbert Tornare, freisinniger Abgeordneter und Mitglied des Komitees.

Gesundheitsgesetz angenommen

Am 14. Februar hatte der Grosse Rat mit 75 zu 31 Stimmen bei 9 Enthaltungen das Gesundheitsgesetz angenommen, das einen Abschnitt gegen das Passivrauchen enthält.

Nachdem die Artikel in Zusammenhang mit dem Tabakmissbrauch im Dezember in erster Lesung beiseite gelegt worden waren, wurden sie in der zweiten Lesung auf Vorschlag der Christlichdemokraten wieder aufgenommen.

(rr/sda)

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