Walliser Taucherin stirbt bei Rekordversuch

publiziert: Samstag, 15. Mai 2010 / 19:10 Uhr / aktualisiert: Samstag, 15. Mai 2010 / 20:15 Uhr

Bern - Die Walliser Taucherin Brigitte Lenoir ist am Freitag bei einem Tauchunfall in Ägypten ums Leben gekommen, wie ihre Familie mitteilte. Die 40-Jährige aus Monthey hatte im Roten Meer trainiert, um im August den Frauenweltrekord im Tiefseetauchen zu brechen.

Brigitte Lenoir hat sich gemäss Pascal Barnabé äusserst seriös auf den Tauchgang vorbereitet. (Symbolbild)
Brigitte Lenoir hat sich gemäss Pascal Barnabé äusserst seriös auf den Tauchgang vorbereitet. (Symbolbild)
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Ursache für den tödlichen Unfall sei ein technisches Problem gewesen, bestätigte eine Cousine der Verstorbenen eine Nachricht von Radio Rhône FM. Die Leiche habe noch nicht geborgen werden können.

Jean-Luc Morier, der Trainer von Lenoir, hält ein defektes Ventil für die wahrscheinlichste Unfallursache. Atme ein Taucher reinen Sauerstoff ein, führe dies augenblicklich zum Tod, sagte er.

Rettung unmöglich

Der Unfall ereignete sich beim Aufstieg in einer Tiefe von rund 147 Metern, nachdem Lenoir auf 200 Meter abgetaucht war. Ihr Begleiter, der Tieftauch-Weltrekordhalter Pascal Barnabé, habe keine Möglichkeit gehabt, sie zu retten, sagte Morier. Auch die zehn weiteren Taucher, die entlang der Sicherheitsleine postiert waren, konnten nicht eingreifen.

Laut Morier hat sich die Verunfallte äusserst seriös auf den Tauchgang vorbereitet und ein höchstes Mass an Sicherheit eingehalten. «Ich habe kaum jemals erlebt, dass sich jemand mit so viel Ernst und Energie während Monaten vorbereitet hat», sagte der Trainer.

Brigitte Lenoir hatte am 12. April einen Tauchrekord im Genfersee aufgestellt, als sie 154 Meter tief tauchte. In Ägypten wollte sie in 230 Meter Tiefe hinab tauchen.

(bert/sda)

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