Warnung vor wachsendem Leid in Somalia

publiziert: Mittwoch, 26. Mrz 2008 / 15:10 Uhr

Genf - Hilfsorganisationen haben auf das wachsende Elend der Menschen im von Krieg zerrütteten Somalia aufmerksam gemacht. Die humanitäre Lage in dem Land am Horn von Afrika werde immer schlimmer.

Die Kämpfe greifen zunehmend auch auf andere Landesteile über.
Die Kämpfe greifen zunehmend auch auf andere Landesteile über.
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Die Zahl der Bedürftigen steige, doch die Organisationen könnten ihnen immer weniger helfen, heisst es in einer gemeinsamen Erklärung von 39 Gruppen, darunter Oxfam, Save the Children und Care International. Allein die heftigen Kämpfe in der Hauptstadt Mogadischu trieben jeden Monat bis zu 20 000 Menschen in die Flucht. Rund eine Million Menschen seien nun Vertriebene im eigenen Land.

Angriffe auf Helfer hätten zugenommen. Hilfslager seien überfallen und geplündert worden. Die Lebensmittelpreise seien rapide gestiegen, in weiten Teilen des Landes herrsche Dürre. Bereits im Oktober vorigen Jahres hatten Hilfsorganisationen vor einer drohenden humanitären Katastrophe gewarnt.

Soldaten der Übergangsregierung hatten Anfang 2007 mit Hilfe Athiopiens islamistische Milizen aus Mogadischu vertrieben. Die Anhänger der Islamisten führen seitdem einen Guerillakrieg gegen die Regierungstruppen und ihre äthiopischen Verbündeten.

Während sich die Auseinandersetzungen zunächst vor allem auf Mogadischu begrenzten, griffen die Kämpfe in den vergangenen Monaten zunehmend auch auf andere Landesteile über. Seit dem Sturz des Diktators Mohammed Siad Barre 1991 herrschen in Somalia Chaos und Gewalt.

(ht/sda)

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