Wasen: Suche nach verlorenem Jungen

publiziert: Freitag, 4. Jun 2004 / 07:28 Uhr

Wasen - Zahlreiche Feuerwehrleute suchen in der Grüne und in der Emme nach einem 10-jährigen Knaben. Er war kurz zuvor in der Nähe von Wasen (Gemeinde Sumiswald) in die reissende Kurzenei gefallen.

Gemeinde Sumiswald.
Gemeinde Sumiswald.
Dies teilten das Untersuchungsrichteramt II Emmental - Oberaargau und die Kantonspolitzei mit. Verschiedene Feuerwehren nahmen die Suche nach dem Knaben auf. Dieser wurde mehrmals in der Grüne, in welche die Kurzenei mündet, und später in der Emme unter anderem in Burgdorf gesehen.

In Ramsei kam es zu einem Bergungsversuch. Dieser schlug aber fehl. Bei der Aktion verletzte sich ein Feuerwehrmann und musste sich in ärztliche Behandlung begeben.

Ein Helikopter der Rega beteiligte sich ebenfalls an der Suche. Bei Eindunkeln musste der Suchflug aber eingestellt werden. Die Suche entlang der Emme dauert an. Die Familie des vermissten Knaben wird durch einen Notfallseelsorger betreut.

Derweil ist in den vom Hochwasser betroffenen Gebieten der Städte Thun und Bern vorsichtiger Optimismus eingekehrt: Es wird kaum ein weiteres Jahrhundert-Hochwasser geben.

Der Pegel des Thunersees lag am späten Nachmittag bei 558,43 Meter über Meer, 10 cm über der Schadensgrenze. Der Anstieg verlangsamt sich jedoch stetig und sollte allmählich aufhören. Im Mai 1999 war der Pegel bis auf 559,17 Meter gestiegen.

Am Mittwochabend wurde eine Hochwasserwarnung erlassen. Danach wurden rund 2000 Sandsäcke in einem Materialdepot bereitgehalten. Von Entwarnung wollte die Gemeindeführungsorganisation noch nicht sprechen; den Seeanstössern wurde geraten, weiter Schutzmassnahmen zu treffen.

Auch im Berner Mattequartier wurden unliebsame Erinnerungen an 1999 wach. Die Aare trat an diversen Stellen über die Ufer. Mehrere Strassen und Fusswege wurden gesperrt. Die Berufsfeuerwehr rechnet für Freitag mit einer Aufhebung der Sperren.

Im Entlebuch beruhigte sich die Lage etwas. In Obwalden dagegen stieg der Pegel des Sarnersees auf den höchsten Stand seit 1999. Verschiedene Gebiete rund um den See wurden überschwemmt; vor allem die Gemeinden Sachseln und Sarnen sind betroffen.

(bsk/sda)

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