Weinbau im Wallis älter als angenommen
publiziert: Donnerstag, 27. Dez 2007 / 21:41 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 27. Dez 2007 / 21:59 Uhr

Sitten - Der Weinbau im Wallis ist älter als bisher angenommen. Bereits in der Zeit zwischen 600 und 800 vor Christus wurden im Rhonetal Reben angebaut, wie eine Untersuchung zeigt. Bislang wurde diese Pioniertat den Römern zugeschrieben.

Ernte mit langer Tradition.
Ernte mit langer Tradition.
Die neue Erkenntnis stützt sich auf eine Analyse von Reben-Pollenkörner, welche in den Sedimenten des Lac du Mont d'Orge oberhalb von Sitten gefunden worden waren, wie die Informationsstelle Wallis mitteilte.

Eine Forscherin der Universität Basel konnte nachweisen, dass deren Anzahl ab 800 bis 600 v. Chr. stark zunimmt. Dies führt zur Annahme, dass es sich um von Menschen kultivierte Reben handelt.

Einzelfunde von Pollen sind noch älter. Sie stammen von der wilden Weinrebe, die als Auenwaldpflanze zwischen 7000 bis 3500 v. Chr. im Wallis entlang von Flüssen und Bächen wuchsen.

Somit habe der Weinbau im Wallis eine weitaus längere Tradition als Nussbaum und Roggen, heisst es im Communiqué. Diese Nutzpflanzen wurden von den Römern importiert und ab dem ersten Jahrhundert nach Christus landwirtschaftlich genutzt.

(bert/sda)

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