Weitere Überlebende aus den Trümmern geborgen

publiziert: Freitag, 2. Jan 2004 / 07:09 Uhr

Teheran - Fast eine Woche nach dem verheerenden Erdbeben im Südosten Irans haben Hilfsmannschaften am Donnerstagabend einen Mann gerettet. In der Silvesternacht waren bereits ein Mann und ein Mädchen lebend aus den Trümmern von Bam geborgen worden.

Die Chancen, Überlebende in den Trümmern zu finden, wird von Stunde zu Stunde geringer.
Die Chancen, Überlebende in den Trümmern zu finden, wird von Stunde zu Stunde geringer.
Nachdem Einwohner der fast völlig zerstörten Stadt Geräusche gehört hatten, konnte am Abend ein 37 Jahre alter Mann aus den Trümmern eines Hauses geborgen werden, wie die staatliche Nachrichtenagentur IRNA berichtete. Sein gesundheitlicher Zustand sei zufrieden stellend, sagte IRNA unter Berufung auf einen Sprecher des Roten Halbmondes.

Die Suche nach zwei weiteren Menschen in dem Haus dauere noch an, hiess es. Zu der Rettungsaktion gab es keine unabhängige Bestätigung.

Retter hatten wenige Stunden zuvor einen 27-Jährigen in einem geistig verwirrten Zustand im Norden von Bam gefunden. Als er angesprochen wurde, murmelte er immer wieder seinen Namen.

Sie haben die Leichen aus den Trümmern geborgen und ihn dann entdeckt, berichtete seine 22-jährige Frau. Sie dachten, er sei tot, und dann haben sie gemerkt, dass er am Leben war. Ich kann nicht ausdrücken, wie froh ich bin.

Ein 9-jähriges Mädchen sei lebend aus den Trümmern seines zerstörten Elternhauses gezogen worden, berichtete das iranische Radio. Ihr Zustand sei jedoch labil.

Am Nachmittag wurde in Bam ein Gedenkgottesdienst für die mindestens 30 000 Opfer des Bebens abgehalten werden, das die Region am vergangenen Freitag erschüttert hatte.

Die UNO teilte mit, von den früher rund 100 000 Einwohnern Bams würden nun nur noch etwa 40 000 gezählt, die trotz bitterer Kälte ihre Nächte zumeist in Zelten verbringen müssten. Die übrigen Einwohner seien tot, vermisst, würden in Spitälern behandelt oder hätten die Stadt verlassen.

In den vergangenen zwei Tagen wurden mindestens sechs Menschen, darunter eine 80-jährige Frau und ein 6-jähriges Mädchen lebend aus den Trümmern gerettet. Die iranischen Medien berichten im Zusammenhang mit den vereinzelten Überlebenden von dem Wunder von Bam. Viele Rettungsmannschaften hatten bereits am Dienstag ihre Arbeit eingestellt.

(rr/sda)

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