Weltaids-Konferenz in Mexiko - Demo gegen Stigmatisierung

publiziert: Sonntag, 3. Aug 2008 / 08:13 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 3. Aug 2008 / 21:46 Uhr

Mexiko-Stadt - In Anwesenheit von UNO-Generalsekretär Ban Ki-Moon sollte am Abend (Ortszeit) in Mexiko-Stadt die erste Weltaids-Konferenz in Lateinamerika mit einem Konzert eröffnet werden. Die Demonstrationen haben schon begonnen.

Mehrere Tausend demonstrierten gegen Stigmatisierung, Diskriminierung und Homophobie Aids-Kranker. (Symbolbild)
Mehrere Tausend demonstrierten gegen Stigmatisierung, Diskriminierung und Homophobie Aids-Kranker. (Symbolbild)
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Im Zentrum der Beratungen und Diskussionen der rund 25'000 Fachleute auf Hunderten von getrennten Veranstaltungen steht unter anderem die Frage, wie sich die unheilbare Seuche eindämmen lässt.

Die Schweiz wird an der Konferenz durch eine 3-köpfige Delegation des Bundesamtes für Gesundheit vertreten.

Zentrale Themen sind die Stärkung der Gesundheitssysteme und die weltweite Koordinierung von Aufklärung und Behandlung der Immunschwäche.

Diskussion in Lateinamerika

Auch über die zunehmende Infizierung der indianischen Bevölkerungen soll diskutiert werden. Das Thema, das vor allem in Mittel- und Südamerika zum Problem geworden ist, war bereits bei einer einwöchigen «Vorkonferenz» in Mexiko erörtert worden.

Die Gesundheitsminister Lateinamerikas hatten bei einer Zusammenkunft schon am Freitag beschlossen, mehr für die Information und sexuelle Erziehung zu tun.

Tausende Demonstrieren

Der Kongress wird von zahlreichen Veranstaltungen und Aktionen in der Stadt begleitet. So kamen bereits am Samstag mehrere tausend Homosexuelle und Transvestiten zu einer Demonstration im Zentrum zusammen, um für ein Ende der Diskriminierung der sexuellen Minderheiten einzutreten.

Die alle zwei Jahre stattfindende Konferenz ist die grösste Veranstaltung weltweit zum Thema HIV und Aids. Weltweit leben 33 Millionen Menschen mit HIV.

(tri/sda)

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