Weltraummüll als Unfallursache der Columbia verdächtigt

publiziert: Montag, 10. Feb 2003 / 20:59 Uhr / aktualisiert: Montag, 10. Feb 2003 / 21:27 Uhr

Washington - Auf der Suche nach der Ursache für den Absturz der Raumfähre Columbia ist ein Stück Weltraummüll in das Visier der Ermittler gerückt.

Dieses Foto beschäftigt die NASA ausserdem noch immer: Die Unterseite der Columbia beim Eintritt in die Atmosphäre. Linker Flügel beschädigt?
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Auf einem Bild, das ein Armeeteleskop am zweiten Tag der 16-tägigen Shuttlemission aufnahm, ist etwas zu erkennen, das mit der Fähre zusammengestossen sein könnte. Das ist eine von vielen Theorien, sagte NASA Chef Sean O´Keefe. Wir schliessen nichts aus.

Unterdessen bsetätigt der stellvertretende Direktor der russischen Raumfahrtbehörde, dass die Amerikaner die Russen um einen weiteren Versorgungsflug zur ISS in diesem Jahr gebeten haben.

Die Vereinbarung dazu müsse jedoch auf präsidialem Niveau getroffen werden. Russland sei technisch zu diesem zusätzlichen Start einer Versorgungskapsel zur ISS bereit. Die Kosten - von den USA bezahlt - werden auf 700 Millionen Rubel (etwa 30 Millionen Franken) geschätzt.

Nach den bisherigen Plänen sollten vom russischen Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan in diesem Jahr zwei bemannte Sojus-Kapseln und zwei Raumfrachter zur ISS fliegen. Unmittelbar nach dem Unglück der Columbia war bereits ein Progress-Frachter termingerecht zur Raumstation gestartet.

Unterdessen fanden Suchtrupps im Osten von Texas drei weitere grosse Trümmerteile. Die Experten erhoffen sich davon weitere Erkenntnisse über die mögliche Unfallursache.

Gut 2000 Freiwillige helfen in Texas bei der Suche nach Trümmerteilen. Mehr als 20 000 wurden inzwischen gefunden. Die ersten sollen in dieser Woche zum Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida gebracht werden.

Dort hatte der Schicksalsflug der Columbia am 16. Januar begonnen. Die Raumfähre zerbrach am 1. Februar kurz nach dem Wiedereintritt in die Erdatmosphäre über Texas. Die sieben Astronauten an Bord kamen uns Leben.

Israel hat am Abend von seinem ersten Landsmann im All, dem Luftwaffen-Oberst Ilan Ramon, Abschied genommen. Nach einem Saxofon-Solo vor dem in eine israelische Fahne gehüllten Sarg hielten Präsident Mosche Katzav und Ministerpräsident Ariel Scharon Trauerreden. Auf Wunsch der Familie wird Ramon am Dienstag im engsten Familienkreis und unter Ausschluss der Medien beigesetzt.

(fest/sda)

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