Weltwassertag: Duschen gegen den Klimawandel
publiziert: Donnerstag, 22. Mrz 2007 / 06:20 Uhr

Mit dem Projekt «Klimaschutz mit einem Dreh» propagiert das Zürcher Umweltkommunikationsbüro GAMMARUS eine raffinierte Duschbrausentechnik, die Wasser- wie Energieverbrauch beim Duschen stark senkt und dadurch einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz leistet.

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Klimaschutz mit einem Dreh
Kampagne «Klimaschutz mit einem Dreh» | c/o Gammarus GmbH, Badenerstr. 18 | 8004 Zürich info@gammarus.ch | fon/fax +41 44 242 07 00 / 11
www.warmduschen.info/

Von den anvisierten 2000 Tonnen CO2 bis 2012, konnten in den ersten drei Monaten bereits 300 Tonnen eingespart werden.

Bekannte Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Sport wie Hanspeter Danuser, Simone Niggli-Luder und Andreas Küttel unterstützen das Projekt als Botschafter.

Als «Duschköpfe des Monats» erklären sie, weshalb sie sich für Klimaschutz engagieren.

Wussten Sie, dass heute der Tag des Wassers ist? Nein?

Dann geht es Ihnen wohl wie den meisten Menschen. Dabei hätte diese einzigartige Ressource viel mehr Aufmerksamkeit verdient.

Die Ressource Wasser ist vielerorts – in ihrer Verfügbarkeit und Qualität – stark bedroht.

Selbst in der Schweiz ist zu befürchten, dass mit dem Klimawandel Wasserknappheiten wie sie im Jahr 2003 eintrafen alle paar Jahre eintreten werden. Projekte die zeigen, wie man ohne Komfortverzicht haushälterisch mit Wasser umgehen kann, sind für die Sicherheit zukünftiger Generationen von enormer Wichtigkeit.

«Klimaschutz mit einem Dreh» verbindet Wassersparen mit Klimaschutz

Das ein wassersparender Duschkopf weniger Wasser braucht, liegt in der Natur der Sache, aber was hat Duschen mit Klimaschutz zu tun? Die Aufbereitung von Warmwasser macht rund 25% des Energieverbrauchs eines Haushaltes aus. Da für die Erwärmung des Wassers in der Regel Öl oder Gas verbrannt wird, entstehen grosse Mengen an CO2, das in die Atmosphäre gelangt und den Treibhauseffekt verstärkt.

Beim Duschen wird besonders viel Warmwasser verbraucht: Ein konventioneller Duschkopf hat einen Durchlauf von 24 Liter pro Minute. Dies verursacht je nach Heiztechnologie und Duschdauer, zwischen 1.5 und 3 kg CO2 pro Duschgang. Wassersparende Duschköpfe verbrauchen nur halb so viel Wasser und erzeugen damit auch 50% weniger CO2.

Dieses enorme Reduktionspotenzial hat das Umweltbüro GAMMARUS erkannt und ein Förderprojekt bei der Stiftung Klimarappen eingereicht. Das Projekt hat sich als sehr günstige Massnahme an der Auktion durchgesetzt und wird von der Stiftung Klimarappen mit 36.- pro eingesparter Tonne CO2 gefördert. Ziel ist es, bis 2012 mehr als 5000 «Warmduscher» zu erreichen und den Ausstoss um mindestens 2000 Tonnen CO2 zu senken.

Bereits 350 Tonnen CO2 gespart

Als Multiplikatoren für die klimaschonende Technik werden Baugenossenschaften, Gemeinden, Hotels, Schulen, Fitnesscenter und Sportanlässe angegangen. So rüstet die Academia Engiadina als erste Schule im Projekt kurzerhand ihren Gesamtbestand an Duschen um und spart dadurch nicht nur rund 30 - 40 Tonnen CO2 pro Jahr, sondern auch einige 10 000 Franken Wasser- und Energiekosten. Und die Baugenossenschaft GESEWO in Winterthur bot die klimafreundlichen Brausen ihren Mietern in einem Begleitbrief zur Nebenkostenabrechnung an. Alles in allem konnten in den ersten 3 Monaten bereits 350 Tonnen CO2 eingespart werden.

Die Projektinitianten sind daher zuversichtlich, die 2000 Tonnen CO2 bereits bis Mitte 2008 einsparen zu können.

Um der Aktion noch mehr Schwung zu verleihen wirbt jeden Monat ein neuer prominenten «Warmduscher» für die Idee: Bisher waren es der Skisprungstar Andreas Küttel, der St.Moritzer Kurdirektor Hans-peter Danuser und OL-Spitzensportlerin Simone Niggli-Luder. Die «Duschgeschichten», die auf der Inter-netseite der Kampagne veröffentlicht werden, zeigen dass Duschen überraschend poetisch sein kann.

Neues: Klimaneutrales Duschen - lokal handeln und global denken im Badezimmer

Das Konzept der Klimaneutralität ist zur Zeit in aller Munde: Organisationen wie Myclimate.org, New Tree oder Climate Partner bieten für Energieverbräuche, die man nicht weiter vermeiden kann oder will, Kompensationen an. Wer klimaneutral fliegen oder Auto fahren will, investiert einen entsprechenden Geldbetrag in Energieeffizienz oder erneuerbare Energien anderswo. Mit dem Angebot «klimaneutrales Duschen» dringen GAMMARUS und myclimate erstmals in den privaten Haushalt vor und schaffen eine Möglichkeit, die Rest-Menge an CO2, die selbst bei effizienter Technik anfällt, zu kompensieren.

Wer wassersparende Duschköpfe nutzt, fährt dabei mit rund 6 statt 12 CHF pro Person und Jahr wesentlich günstiger als die Anwender von Standardbrausen. Aber egal ob wassersparender Duschkopf oder Standardbrause – wer klimaneutral duscht erhält einen Kleber als Zertifikat und Informationen über die Klimaschutz-Projekte, in die investiert wird. So lässt es sich wörtlich auch im Badezimmer «lokal handeln und global denken».

Leonardo DiCaprio wurde vor fünf Jahren der erste «klimaneutrale Weltbürger». Auch wenn Sie sich das vielleicht nicht leisten können, können Sie jetzt der klimaneutrale Duscher oder die erste klimaneutrale Duscherin der Schweiz werden.

Gammarus – Umweltberatung und -kommunikation

(li/pd)

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