Weltweite Razzia gegen Kinderpornos

publiziert: Donnerstag, 26. Mai 2005 / 22:41 Uhr

Madrid - Bei einer weltweiten Grossrazzia gegen Kinderpornografie im Internet sind nach spanischen Angaben bis zu 500 Menschen festgenommen worden.

Beamte haben pornografische Bilder von Babys und Kleinkindern im Internet entdeckt, die über spanisch-sprachige Chaträume verbreitet wurden.
Beamte haben pornografische Bilder von Babys und Kleinkindern im Internet entdeckt, die über spanisch-sprachige Chaträume verbreitet wurden.
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Unter Leitung der spanischen Polizei wurden zeitgleich Wohnungen in Spanien, Frankreich, Italien, Schweden, den Niederlanden, in Chile, Argentinien, Panama, Costa Rica, Mexiko, der Dominikanischen Republik und Uruguay durchsucht.

In Spanien wurden nach Angaben des Innenministeriums 19 Menschen festgenommen. Mehr als 20 000 kinderpornografische Aufzeichnungen wurden beschlagnahmt. Darunter Videos, Fotos und MP3-Dateien sowie Kameras und Dokumente.

Jungen als Opfer

Die Verdächtigen stünden im Verdacht, Dutzende von Babys und Kindern im Alter von bis zu fünf Jahren sexuell missbraucht zu haben, teilte die Polizei in Madrid mit. Alle Opfer seien Jungen gewesen.

Die Festgenommenen im Alter von 23 bis 43 Jahren hätten die Schändung der Kinder gefilmt und die Aufzeichnungen über Internetkanäle vertrieben. Einer von ihnen habe sich als Babysitter angeboten, um an Kinder heranzukommen.

Zustimmung der Eltern?

Nach Vermutungen der Polizei hatten die Eltern einiger Opfern möglicherweise dem Missbrauch ihrer Kinder zugestimmt.

Dem Innenministerium in Madrid zufolge hatten spanische Beamte im Januar pornografische Bilder von Babys und Kleinkindern im Internet entdeckt, die über spanisch-sprachige Chaträume verbreitet wurden.

Die Polizei habe die Seite einige Zeit beobachtet, um herauszufinden, woher das Material stammte, und innerhalb von zwei Wochen mehr als 900 weltweite Internetverbindungen identifiziert.

Gemeinsam mit der europäischen Stelle für justizielle Zusammenarbeit Eurojust und deren lateinamerikanischem Pendant IbeRed seien dann die weiteren Ermittlungen einschliesslich der Razzien in den zwölf Ländern koordiniert worden.

(sl/sda)

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