«Wichtigste Zukunfts-Fragen in anderen Departementen»

publiziert: Samstag, 27. Okt 2007 / 21:24 Uhr

Bern - Auch Bundesrat Christoph Blocher war vom Erfolg der SVP bei den Wahlen überrascht. Es sei besser herausgekommen als erwartet, sagte er in der Sendung «Teleblocher». Damit habe die Partei einen «gewaltigen Auftrag» vom Volk bekommen.

Christoph Blocher glaubt nicht an einen Wechsel im Bundesrat.
Christoph Blocher glaubt nicht an einen Wechsel im Bundesrat.
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Die Leute hätten die SVP aus einem bestimmten Grund gewählt. Diese Erwartungen richteten sich besonders an ihn selber. Mit ihm habe die Partei im Wahlkampf ja auch geworben, sagte der Justizminister.

Gefordert seien aber auch die Parlamentarier und die Parteileitung.

«Sich gegenseitig auf die Schultern zu klopfen bringt jetzt nichts», zeigte sich Blocher überzeugt. Man müsse jetzt an die Schwachstellen herangehen, solche gebe es immer.

Für alle Szenarien vorbereitet

Im Bundesrat werde wohl vorerst alles beim Alten bleiben, sagte er. Gehen wolle ja keiner, obwohl man immer wieder höre, wie schlimm es in der Regierung zugehe.

Und wenn er nicht wiedergewählt werde, würde es das Volk nicht verstehen. Die SVP sei aber für alle Szenarien vorbereitet.

Dazu gehört auch ein dritter Sitz im Bundesrat: Wenn die SVP 35 Prozent erreiche, müsste sie dies laut Blocher fordern.

Und dies hält er durchaus für möglich: Das Potential sei noch nicht erschöpft. Besonders in der Westschweiz seien noch Wähler zu holen. Gut ein Drittel schweizweit sei möglich.

Mühsame Arbeit

Ein Wermutstropfen bleibt: Blocher ist nicht glücklich in seinem Departement.

Die wirklich wichtigen Fragen der Zukunft seien etwa die Sicherung der Sozialwerke oder die Privatisierung der Swisscom.

Diese Fragen könne man im zuständigen Departement besser anpacken. «Aber man kann es auch von ausserhalb, es ist nur mühsamer», sagte Blocher.

(rr/sda)

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