Widerstand gegen zu hohe Prämien der Krankenkassen

publiziert: Freitag, 8. Feb 2008 / 12:37 Uhr / aktualisiert: Freitag, 8. Feb 2008 / 13:02 Uhr

Bern - In mehreren Kantonen bezahlen Krankenversicherte zu viel für die Reservebildung ihrer Krankenkassen. Die Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektoren (GDK) hat das Problem am Donnerstag mit Vertretern des Bundes besprochen.

Gemäss Pierre-Yves Maillard genüge es nicht, dass der Bund überrissene Erhöhungen ablehne.
Gemäss Pierre-Yves Maillard genüge es nicht, dass der Bund überrissene Erhöhungen ablehne.
3 Meldungen im Zusammenhang
Etwa in Genf bezahlen die Versicherten rund 45 Franken zuviel pro Monat. In der Waadt seien es 20 bis 25 Franken, bestätigte der GDK-Präsident und Waadtländer Gesundheitsdirektor Pierre-Yves Maillard Berichte in den Zeitungen «La Tribune de Genève» und «24 Heures».

Er wolle erreichen, dass der Bund die zu hohen Prämien nach unten korrigiere, sagte Maillard. Es genüge nicht, dass der Bund überrissene Erhöhungen ablehne.

Seien die Prämien fixiert, handelten die betroffenen Kassen tiefere Preise für medizinische Leistungen aus und könnten ihre Reserven gleichwohl erhöhen.

Das Bundesamt für Gesundheit kann auf Verordnungsstufe eingreifen. Es bestehe der Wille, die Abweichungen der Krankenkassen-Reserven unter den Kantonen bis 2012 auszugleichen, hiess es auf Anfrage.

(bert/sda)

Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Bern - Die Krankenkassen betreiben ... mehr lesen
Die Tarifsenkung auf den billigsten Anbieter steht in der Kritik.
Die positiven Stimmen überwiegen mehrheitlich.
Bern - Die Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) begrüsst die «einigermassen moderate» Prämienerhöhung für 2008, wie SKS-Geschäftsführerin Jacqueline Bachmann auf Anfrage sagte. mehr lesen
Versicherungen Bern - Die Krankenkassenprämien ... mehr lesen
Couchepin  präsentiert die Prämienentwicklung mit Stolz.
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Jede 5G-Basisstation benötigt einen Glasfaseranschluss.
Jede 5G-Basisstation benötigt einen ...
Bern - Dichte und leistungsfähige Netze mit adaptiven Mobilfunkantennen für 5G, in Kombination mit einem gezielten Glasfaserausbau, können die Schweiz auf dem Weg in Richtung Hochbreitband-Gesellschaft voranbringen. Zugleich sind die Voraussetzungen gegeben, um die Bevölkerung wirksam vor der Strahlung durch Antennen zu schützen. mehr lesen 
Buchhaltung Bern - Der Bundesrat hat am 26. Januar 2022 das summarische Abrechnungsverfahren für Kurzarbeitsentschädigung (KAE) ... mehr lesen  
Der Bund sendet ein wichtiges Signal an Arbeitnehmer und Betriebe.
Durch die Massnahme sollten Saisonmitarbeitenden im Gastgewerbe Ganzjahresperspektiven geboten werden.
Verbände Bern - Um den Herausforderungen der saisonbedingten Arbeitslosigkeit und des Fachkräftemangels im ... mehr lesen  
Coronavirus  Bern - Der Bundesrat hat heute beschlossen, das ... mehr lesen  
Der Bundesrat reagiert auf die Corona-Situation.
Titel Forum Teaser
  • melabela aus littau 1
    es geht nicht nur um homosexuelle ich bin eine frau und verheiratet mit einem mann. leider betrifft es ... So, 14.08.16 13:18
  • Pacino aus Brittnau 731
    Kirchliche Kreise . . . . . . hatten schon immer ein "spezielles" Verhältnis zu ... Do, 09.06.16 08:07
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • Pacino aus Brittnau 731
    Demokratie quo vadis? Wenn die Demokratie den Stacheldraht in Osteuropa-, einen Wahlsieg von ... Mo, 06.06.16 07:55
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Es... muss darum gehen, die Kompetenz der Kleinbauern zu stärken. Das sorgt ... Do, 02.06.16 13:07
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Kindeswohl egal! Es geht doch vor allem um die eigenen Kinder der Betroffenen. Die ... Do, 02.06.16 08:10
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Verlust der Solidarität: Verlust der Demokratie! Vollständig und widerspruchsfrei beantworten lässt sich das wohl nicht. ... Mi, 01.06.16 00:18
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Unterstützung "Deshalb sind für die Sozialhilfe 267 Millionen Franken mehr und für ... Di, 31.05.16 10:38
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Sa So
Zürich 13°C 20°C wechselnd bewölkt, Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Basel 13°C 22°C wechselnd bewölkt, Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig recht sonnig
St. Gallen 13°C 17°C wechselnd bewölkt, Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig wolkig, aber kaum Regen
Bern 13°C 21°C wechselnd bewölkt, Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig recht sonnig
Luzern 14°C 19°C wechselnd bewölkt, Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig wolkig, aber kaum Regen
Genf 14°C 22°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Lugano 18°C 27°C gewitterhaftleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig sonnig
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten