Widmer-Schlumpf für Diskussion über Burkas
publiziert: Donnerstag, 6. Mai 2010 / 15:40 Uhr
Die Diskussionen über das Tragen der Burkas spitzt sich zu.
Die Diskussionen über das Tragen der Burkas spitzt sich zu.

Bern - Eveline Widmer-Schlumpf bekräftigt die Skepsis des Bundesrates gegenüber einem Burka-Verbot. Die Schweiz habe «nicht wirklich ein Burka-Problem», sagte die Justizministerin gegenüber Schweizer Radio DRS.

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Die Frage aber, ob die Gesichtsverhüllung mit Schweizer Werten vereinbar sei, müsse ernst genommen werden, sagte Widmer-Schlumpf. Insbesondere müsse man sich die Frage stellen, «ob sich hier eine Parallelgesellschaft entwickeln will». Dies dürfte nicht toleriert werden. «Die Schweiz muss ihre eigenen Werte durchsetzen.»

Religion frei ausüben können

So habe man hierzulande einen Anspruch darauf, «das Gegenüber und das Gesicht des anderen im öffentlichen Raum zu sehen». Menschen, die in der Schweiz lebten, sollen ihre Religion frei ausüben können, «aber unter Beachtung der schweizerischen Rechtsordnung».

Die Fragen rund um die Gesichtsverschleierung sollen laut Widmer-Schlumpf breit diskutiert werden - insbesondere mit den Kantonen. Für den Bund stelle sich etwa die Frage, ob er für seinen Bereich ein «Hausrecht» entwickeln wolle.

Gegen Burka-Verbot ausgesprochen

Bereits im Februar hatte sich die Landesregierung in der Beantwortung einer Interpellation gegen ein Burka-Verbot ausgesprochen. Hängig ist eine im März eingereichte SVP-Motion, die eine Gesichtsvermummung bei amtlichen Besuchen verbietet und Burka-Trägerinnen den Zugang zum öffentlichen Verkehr verwehrt.

Das Aargauer Kantonsparlament sprach sich für die Lancierung einer Standesinitiative für ein schweizweites Burka-Verbot aus. In den Parlamenten der Kantone Bern und Solothurn wird demnächst über ähnliche Vorstösse abgestimmt.

(ade/sda)

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Jacko II
kuwilli

Wenn die Revolutionsgarden und Mullahs entfernt oder entmachtet wurden, ist der Iran ein wunderbares Land mit wunderbaren und auch schönen Menschen.

Hier noch was, das ich schon seit längerer Zeit propagiere.

Persepolis
http://www.youtube.com/watch?v=MJYwFpHMTAA
"Dann glotz mir eben nicht so auf den A****."
Das ganze ist ein Fake
Jetzt habe ich gelernt und begriffen und letztendlich akzeptiert, dass es keine moderaten Muslime gibt ..... und jetzt so was !

Muslime die sich kritisch zur islamischen Religion Auslegung äussern. Nein! Nein! und nochmals NEIN!!!!!!!

Ich lass mir doch nicht von ihnen "kubra" mein mühsames, mir eingehämmertes (im Forum hier zusammengelesen) Welt, bzw. Islambild zerstören.

Nein dieses Filmchen ist ein Fake. In Wirklichkeit sind das GI`s und das Ganze wurde in Afghanistan gedreht.

Valerie, Kubra, Thomy und alle die wirklich unvoreingenommen und objektiv sind haben immer und immerwieder aufgezeigt, dass es den moderaten Islam in Wirklichkeit nicht gibt. Jetzt will ich nicht wieder das Gegenteil gezeigt bekommen.

Falls es keine GI`s waren, habe ich eine ganz andere und wahrscheinlichere Vermutung......mir sind die Bewegungen aufgefallen.man sieht es zwar nicht richtig, weil es ja mit blauem Tuch verdeckt ist, aber bei einer Sequenz habe ich den Eindruck, dass sich einer der Akteure in den Schritt greift, wenigstens gedanklich, andeutungsweise.

Ich will ja nichts gesagt haben aber ist es wirklich sicher das Jacko tot ist? Ist es wirklich ein so weiter Weg von Mundschutz zur Burka?
Fast so gut wie die
"Schwarzen Gedanken" von René Goscinny.

Einige sogar deutlich besser.

Schönes Wochenende
Seit wann solidarisieren Sie sich
mit Muslimen und Musliminnen aus dem Iran ?

Das sind jetzt aber ganz schöne neue Töne Kübra

Schön, mitanzulesen, dass Sie Ihr Herz mal für Junge Muslime und Musliminnen geöffnet haben. :)

Danke
Burka blue
Hier noch was aus Afganistan
http://www.youtube.com/watch?v=bpH83Vi7b9E

Man muss dazu wissen, dass Musikhören oder -spielen unter den Taliban streng verboten war.

Ist es übrigens im Iran auch heute noch. Kino und Musik. Beides ist im Iran verboten.
In Kürze kommt dazu ein Iranischer Film in die Schweizer Kinos, der von Jugendlichen handelt, die trotz Verfolgung durch die Religionswächter, im Versteckten Musik machen. Mutige Menschen, die an der Entstehung dieses Filmes beteiligt waren und ein grosses Risiko auf sich nahmen.

Während wir hier im Rotweingürtel es nicht mal schaffen, die Burka von unseren Strassen zu verbannen.
black is beautiful
Nicht ganz ernst zu nehmen: http://bazonline.ch/kultur/diverses/Schwarzer-Humor-uebers-grosse-Schw.... Schönes Wochenende!
Komisch, dieses Bild
Genau. Wehret den Anfängen!

Es kam mir irgendwie komisch vor, dieses Bild.

Bildnummer: DDP20070403_02 / MediaBase-ID: 69780
Abmessungen: 18.4 cm x 25.4 cm (300 dpi)
Datum: 03.04.2007
Aufnahme: Michael Kappeler

Beschreibung:
Frauen, bekleidet mit dem Ganzkörperschleier Burka und dem Umhangtuch Tschador, in der afghanischen Hauptstadt Kabul. 03/04/2007

Nutzungsbestimmungen:
gesperrt für Deutschland, ausschliesslich für redaktionelle Zwecke, Nutzung nur mit Urheber- und Agenturnachweis, Bildhonorar gemäss SAB oder separater Vereinbarung.

Aus: http://www.ex-press.ch/idetail/c209YWR2YW5jZWQmc3Y9YnVya2EmY3A9MiZsb2M...==

Sind wir nun Afganen oder Schweizer?

Verstehe das noch wer kann.

Aber wehrt den Anfängen!

Knallt die 99 Luftballons endlich ab!
Nochmals: Wehret den Anfängen!
Kann eine Burkaträgerin ein Flugzeug besteigen, ohne den Schleier zu lüften? Kann sie mit dem Halbtax- oder Generalabonnement ihrer Schwester Zug fahren, ohne erkannt zu werden? Gerade weil es bis heute nur wenige Frauen betrifft, muss jetzt dieser Vermummung Einhalt geboten werden, bevor es von irgendwelchen schlauen Juristen zum Gewohnheitsrecht deklariert wird. Ich habe nichts gegen das Burkatragen einzuwenden, aber bitte nicht in unserem Kulturkreis. Dürfen denn unsere Frauen im Minirock und décolleté eine Moschee betreten? Hat die Vorsteherin des EJPD keine wichtigeren Aufgaben, als über derartige Selbstverständlichkeiten eine Diskussion loszutreten?
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