Kritik an Steuerkommissar
Widmer-Schlumpf verärgert über EU-Drohungen
publiziert: Montag, 21. Jan 2013 / 08:48 Uhr
Eveline Widmer-Schlumpf weist die Drohungen von  Algirdas Semeta zurück.
Eveline Widmer-Schlumpf weist die Drohungen von Algirdas Semeta zurück.

Bern - Finanzministerin Eveline Widmer-Schlumpf hat die jüngsten Drohungen von EU-Steuerkommissar Algirdas Semeta, die Schweiz auf eine schwarze Liste zu setzen, scharf kritisiert. Dies sei nicht die Art und Weise, wie man mit «guten Vertragspartnern» umgehe.

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«Ich meine nicht, dass es zielführend ist, uns immer wieder mit Ultimaten und schwarzen Listen zu konfrontieren», sagte Widmer-Schlumpf gegenüber der SRF-«Tagesschau». Ausserdem habe Semeta der Schweiz keine Drohungen zu stellen, denn «er ist ja nicht die EU und schon gar nicht vertritt er alle 27 EU-Staaten».

Man dürfe sich davon aber auch nicht zu sehr irritieren lassen, sagte die Bundesrätin am Samstag am Rande der BDP-Delegiertenversammlung in Langendorf SO. Die Schweiz stehe in einem guten Dialog mit der EU und habe Vorschläge gemacht, die jetzt diskutiert würden.

Und sie werde technische Fortschritte machen. Der Bund sei dazu mit den Kantonen im Gespräch und werde bis Mitte Jahr «diese Eckwerte setzen können».

Semeta hatte in einem Interview mit Schweizer Zeitungen am Freitag bekräftigt, dass die Schweiz ein halbes Jahr Zeit habe für Anpassungen bei den Steuerprivilegien für ausländische Unternehmen. Ohne Fortschritte komme die Schweiz auf die schwarze Liste, sagte Semeta.

(bg/sda)

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Was mich ärgert, das sind nicht die Gelder, die unsere Banken un-an-gesehen ...
... annehmen und verwalten, sondern dass besonders Deutschland, auch die USA, und-und-und ..., zumindest nicht ungewichtige Stimmen davon, sich immer wieder erlaubt UNS, die Schweiz auf steinbrücksche Art zu attackieren!

Wenn wir die Einzigen wären, die das tun, dann könnte ich dieses Verhalten noch verstehen. Ich meine aber zu wissen, dass die Schweiz, unsere Banken, nicht das einzige Land ist, das da Gelder und Vermögensteile in Obhut und Verwaltung annimmt - und natürlich dabei noch profitiert!

Ein Geschäftsgebahren, das seit einiger Zeit in der harten und, meine ich, auch berechtigten Kritik steht ... Wenn es denn einmal soweit ist, dass KEIN Land mehr Fremgeld annimmt, das nicht sauber oder unversteuert ist und die Schweiz, deren Banken, DANN noch die solches Geld annehmen - dann, ja dann, aber NUR DANN kann ein Steinbrück & Co aufheulen und mit seiner Kavallerie drohen - aber nur dann!

Nun denn, ich weiss ja auch nichts Genaues ... Aber vielleicht wissen wir dann dereinst vielleicht mehr, wenn irgend jemand aus der High Society sich dazu äussert, weil er/sie mit solchen Lügen nicht mehr leben kann ...!

ABER ich denke, das wird nicht so weit kommen, da gerade solche Leute sich nicht wagen würden aus der "Schule" zu plaudern ... Dazu ist diese Art Geld zu verdienen viel zu lukrativ. Und was gehen solche Leute die/unsere Gesellschaft an !? Diese unsere Gesellschaft ist ja sowieso nur dazu da, dass "man/frau" sie ja nach Strich und Faden abzocken kann ... Nicht wahr, Ihr mitlesenden und mitschreibenden Leute aus den Teppichetagen...!
EU-Drohungen
warum nicht auf die schwarze Liste? So bleibt die Schweiz den unversteuerten Geldern treu? Dem Schwarzgeld? Den Reichen? Dem bei uns gut versteckten?
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