Autofahrer rammt mehrere Polizeiwagen

Wilde Verfolgungsjagd in Bern

publiziert: Sonntag, 4. Okt 2015 / 20:42 Uhr
Fünf Polizeibeamte mussten sich in Spitalpflege begeben. (Symbolbild)
Fünf Polizeibeamte mussten sich in Spitalpflege begeben. (Symbolbild)

Bern - Ein Autofahrer hat sich am Samstagabend eine lange Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert. Nachdem er im Berner Jura einen Unfall gebaut hatte, entwischte er den Ordnungshütern mehrere Male - und rammte dabei drei Polizeiautos. Mehrere Polizisten wurden verletzt.

Ein Autofahrer rief am Samstagabend kurz vor 22 Uhr nach einem Unfall in Tramelan BE die Polizei zu Hilfe, wie die Kantonspolizei Bern und die regionale Staatsanwaltschaft Berner Jura-Seeland am Sonntag mitteilten. Der andere am Unfall beteiligte Autofahrer hatte sich aus dem Staub gemacht.

Kurz darauf gingen weitere Meldungen bei der Polizei ein. So entging etwa ein Postauto knapp einer Kollision, und in Tavannes BE ereignete sich ein weiterer Unfall. Der Autofahrer flüchtete in Richtung Reconvilier BE, die Polizei fuhr ihm mit Blaulicht hinterher.

Einen ersten Polizeiwagen, der die rasante Fahrt des Mannes stoppen wollte, rammte dieser kurzerhand. Daraufhin schalteten sich weitere Patrouillenfahrzeuge in die Verfolgungsjagd ein, und der Raser stiess erneut mit einem Polizeiwagen zusammen.

Wagen gibt erst in Courrendlin den Geist auf

Danach fuhr der Mann auf die Autobahn und machte sich in Richtung Moutier BE davon, wie es weiter heisst. Bei der Ausfahrt Choindez JU stellte sich dem Raser ein Patrouillenfahrzeug der Kantonspolizei Jura mit einem Gitter in den Weg. Doch auch das vermochte ihn nicht zu stoppen. Obwohl sein Auto mittlerweile beschädigt war, setzte der Mann seine Fahrt fort.

So nahm auch die jurassische Polizei die Verfolgung auf. Ihr gelang es, den Mann zu überholen. Doch dann stiess der Raser auch noch mit ihrem Polizeiauto zusammen.

Erst in Courrendlin JU war sein Wagen so schwer demoliert, dass er aufgeben musste, wie die Polizei schreibt. Der Mann wurde zur Kontrolle in ein Spital gebracht. Er blieb unverletzt - im Gegensatz zu fünf Polizeibeamten, die sich in Spitalpflege begeben mussten.

(bert/sda)

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