Wirtschaftsführer kritisieren Schengen-Gegner

publiziert: Samstag, 28. Mai 2005 / 21:53 Uhr

Bern - Eine gute Woche vor der Abstimmung über die Verträge von Schengen und Dublin greifen namhafte Schweizer Wirtschaftsvertreter in die Diskussion ein.

Credit-Suisse-Verwaltungsratspräsident Walter Kielholz.
Credit-Suisse-Verwaltungsratspräsident Walter Kielholz.
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Sie prangern die Kampagne der Schengen-Gegner als "unfair" und "unanständig" an.

Dem Komitee "Schweizer Wirtschaft für die Bilateralen" gehören unter anderen folgende Wirtschaftsgrössen an: Alt Bundesrat Kaspar Villiger, UBS-Verwaltungsratspräsident Marcel Ospel, Ex-FDP-Präsident Franz Steinegger, Roche-Konzernchef Franz Humer und Credit-Suisse-Verwaltungsratspräsident Walter Kielholz.

Die öffentliche Diskussion um Schengen/Dublin nehme in der Schlussphase bedenkliche Züge an, schreiben sie in einem Communiqué. Gerade jene, die lange selbst den bilateralen Weg mit der EU gefordert hätten, wollten diesen nun verhindern. Dazu würden die Gegner der Vorlage mit unfairen Argumenten fechten.

Verdrehte Tatsachen

Die Gegner verdrehten die Tatsachen und machten aus den bilateralen Verträgen einen EU-Beitritt, beklagen sich die Wirtschaftsführer. "Sie malen den Teufel an die Wand und verbreiten ungeniert falsche Informationen."

"Wir wollen mit unseren europäischen Nachbarn konstruktiv zusammenarbeiten", heisst es in dem von 18 Wirtschaftsvertretern unterzeichneten Schreiben. Schliesslich hänge jeder dritte Arbeitsplatz in der Schweiz vom Austausch mit der EU ab.

(bert/sda)

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