Wirtschaftswachstum: Experten zuversichtlicher

publiziert: Donnerstag, 9. Sep 2010 / 13:01 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 9. Sep 2010 / 15:46 Uhr

Zürich - Von der KOF befragte Ökonomen erwarten für das laufende Jahr ein Schweizer Wirtschaftswachstum von 2,3 Prozent. Damit schrauben die Experten ihre Juni-Aussage von 1,7 Prozent nach oben. Nach unten korrigierten sie das Wachstum 2011: Von 1,8 auf 1,7 Prozent.

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Damit hat sich die Einschätzung der Experten im September gedreht, wie die KOF Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich am Donnerstag zu ihrer Umfrage unter 22 Ökonomen mitteilte. Im Juni noch hatten die Experten für 2011 ein stärkeres Wachstum als für 2010 vorausgesehen.

BIP-Wachstum dank Exporten

Zur Prognoseerhöhung für 2010 führte das erwartete Exportwachstum. Gingen die Experten im Juni noch von 4,6 Prozent mehr Exporten aus, erbrachte die September-Einschätzung einen Zuwachs um 7,8 Prozent.

Die Erwartungen für Bau- und Ausrüstungsinvestitionen veränderten sich kaum. Hier gehen die Ökonomen aktuell von 2 Prozent Wachstum aus nach 1,9 Prozent im Juni.

Die prognostizierte Arbeitsmarktentwicklung fiel zum zweiten Mal in Folge positiv aus. Die Experten erwarten eine Arbeitslosenquote von 3,9 Prozent nach 4,1 Prozent im Juni. Wiederum moderat dürfte die Teuerung mit 0,8 Prozent ausfallen.

Arbeitslosigkeit 2011 auf 3,6 Prozent

Für 2011 erwarten die Experten ein mit 1,7 Prozent leicht tieferes Wachstum des Bruttoinlandprodukts (BIP) als im Juni. Die Aussichten auf dem Bau- und Ausrüstungsgütersektor korrigierten die Auguren von 2,1 auf 1,9 Prozent nach unten.

Das Exportwachstum bezifferten sie noch auf 4 Prozent nach 4,6 Prozent in der Juni-Befragung. Die Arbeitslosigkeit dürfte auf 3,6 Prozent sinken. In der Juni-Umfrage gingen die Experten noch von 3,9 Prozent aus.

Kein Aufwärtstrend in Sicht

An den Finanzmärkten sehen die Ökonomen keinen Aufwärtstrend. In drei Monaten dürfte der SPI bei rund 5700 Punkten liegen. In den kommenden zwölf Monaten sollte der Index die 6000er-Marke nur leicht überschreiten. Damit wurden die Erwartungen leicht nach unten angepasst.

Ein Ende der Frankenstärke zeichne sich nicht ab. Die Experten sehen in drei Monaten einen Franken-Euro-Kurs von 1.32 Franken, der Dollar dürfte bei 1.03 Fr. liegen.

(bra/sda)

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