Wölfin im Chablais darf nicht abgeschossen werden

publiziert: Montag, 17. Nov 2008 / 18:12 Uhr / aktualisiert: Montag, 17. Nov 2008 / 19:46 Uhr

Bern - Die Wölfin, die im vergangenen Sommer im Chablais-Gebiet 40 Schafe gerissen hat, darf nicht abgeschossen werden. Die zuständige Behörde beurteilte die Schutzmassnahmen der Schafzüchter als ungenügend.

Die Wölfin ist im Chablais seit drei Jahren heimisch. (Archivbild)
Die Wölfin ist im Chablais seit drei Jahren heimisch. (Archivbild)
Der Kanton Wallis hatte dieses Jahr allerdings gar kein Abschussgesuch gestellt. Die interkantonale Kommission zur Umsetzung des Konzepts Wolf Schweiz habe sich wegen der grossen Zahl gerissener Schafe getroffen, sagte Reinhard Schnidrig vom Bundesamt für Umwelt auf Anfrage zu einem Artikel der «Sonntags-Zeitung».

Der Chef der Wallise Jagdbehörde habe die Kommission um eine Beurteilung des Falls ersucht, sagte Schnidrig. Diese sei zum Schluss gekommen, dass die Schutzmassnahmen ungenügend seien und sich ein Abschuss nicht rechtfertige. Auf einer Alp seien Schutzhunde erst eingesetzt worden, nachdem das Raubtier rund 20 Schafe gerissen habe.

Die Wölfin ist im Chablais seit drei Jahren heimisch. Sie hat in der Region schon 2006 und 2007 zahlreiche Schafe gerissen. Auch mindestens ein männliches Tier ging in der Gegend um. Dieses wurde 2006 abgeschossen.

Im vergangenen Jahr lag auch eine Abschussbewilligung für die Wölfin vor. Diese entging ihren Häschern aber während der 60 Tage, in welchen die Bewilligung gültig war.

(fest/sda)

Die Ausbreitung des Jagdbetriebes über die gesamte Erde
haben viele Säugetiere, Vögel und Reptilien nicht oder nur in Restbeständen überlebt. In Europa wurden Auerochse, Waldtarpan und Steppentarpan gänzlich ausgelöscht. Wolf, Braunbär, Nordluchs, Wildkatze, Biber, Uhu, Mönchsgeier, Gänsegeier, Elch und viele andere Tierarten kommen nur noch in einigen Regionen vor und sind z.T. auch dort bedroht.

Es gibt aus den letzten 50 Jahren keinen Nachweis, dass Wölfe Menschen angegriffen und erheblich verletzt hätten. Der Wolf erkennt den Menschen als Gefahr und weicht ihm aus. Umgekehrt ist die Intoleranz der Menschen die größte Gefahr für den Wolf. In Europa geht von der Wilderei die größte Bedrohung aus. Wölfe können in der Nähe des Menschen leben, brauchen aber Rückzugsgebiete, in denen sie nicht gejagt werden.
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