Wolf im Verzasca-Tal ausgesetzt?

publiziert: Samstag, 17. Mai 2008 / 10:52 Uhr

Frasco - 220 Einwohner des Verzasca-Tals haben eine Anzeige gegen unbekannt bei der Tessiner Staatsanwaltschaft eingereicht. Sie sind überzeugt, dass jemand in ihrem Tal einen Wolf ausgesetzt und somit gegen das Jagdgesetz verstossen hat.

In drei verschiedenen Tälern seien gleichzeitig Wölfe aufgetaucht. (Archivbild)
In drei verschiedenen Tälern seien gleichzeitig Wölfe aufgetaucht. (Archivbild)
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Es gebe einige Hinweise, aber keine Beweise für diesen Verdacht, sagte Fabio Badasci, Lega-Grossrat und Gemeindepräsident von Frasco, auf Anfrage. Er bestätigte einen Bericht der Zeitung «LaRegioneTicino».

Seiner Meinung nach ist es nicht natürlich, dass in drei verschiedenen Tessiner Tälern - Verzasca, Leventina und Blenio - wie aus dem nichts gleichzeitig drei Wölfe auftauchen würden.

Aufgrund der ausgiebigen Schneefälle in diesem Frühjahr sei es nur schwer vorstellbar, dass der Wolf über die Berge ins Verzasca-Tal eingewandert sei. Verdächtig sei zudem, dass das Tier sofort in der Nähe von Siedlungen und Ställen auf Beutejagd gegangen sei.

Abschuss möglich

Die Bewohner des Verzasca-Tals fordern die Kantonsbehörden in ihrer Anzeige auf, für die Entfernung des Wolfes zu sorgen. Denn lediglich der Staatsrat sei ermächtigt, wilde Tiere auszusetzen.

Laut Badasci hat der Wolf seit dem 1. Mai neun Ziegen und ein Schaf gerissen. Tötet er in einem Monat 25 Nutztiere oder deren 35 in vier Monaten, dann dürften seine Tage gezählt sein: Das Gesetz würde in diesem Fall den Abschuss erlauben.

Ein Zusammenleben mit dem Wolf sei aufgrund der topografischen Besonderheiten des Verzasca-Tals sehr schwierig, sagt Badasci. Denn die Gegend sei extrem steil und schwer zugänglich, weshalb man viele Weiden nicht einzäunen könne.

(rr/sda)

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