Zahl der Armen in USA erreicht Rekordstand

publiziert: Donnerstag, 16. Sep 2010 / 22:41 Uhr
Immer mehr US-Amerikaner sind auf Almosen angewiesen.
Immer mehr US-Amerikaner sind auf Almosen angewiesen.

Washington - Die Zahl der Armen in den USA ist so hoch wie seit den 60er Jahren nicht mehr. Rund 43,6 Millionen US-Bürger lebten 2009 unterhalb der Armutsschwelle, wie das US-Statistikamt mitteilte. Das heisst: Jeder Siebte (14,7 Prozent) in der Bevölkerung ist arm.

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2008 hatte es in den USA noch vier Millionen Arme weniger gegeben, die Quote hatte bei 13,2 Prozent gelegen. Die Armutsschwelle liegt nach Festlegung der US-Statistiker bei einem Jahreseinkommen von 22'000 Dollar für eine vierköpfige Familie.

Als eine der Hauptursachen für die gestiegene Armutsquote sahen die Statistiker die anhaltend hohe Arbeitslosigkeit an. Besonders von Armut betroffen sind weiterhin Afroamerikaner und Bürger lateinamerikanischer Herkunft.

51 Mio. Amerikaner ohne Krankenversicherung

Unter ihnen liegt die Armutsquote bei etwa einem Viertel - und damit doppelt so hoch wie bei weissen US-Bürgern. Überdurchschnittlich hart von Armut betroffen sind auch Kinder und Jugendliche: Jeder Fünfte unter 18 Jahren gilt als arm.

Parallel zur Armut stieg auch die Zahl der Menschen ohne Krankenversicherung auf einen Rekordstand. Sie überschritt erstmals die Marke von 50 Millionen und lag 2009 bei knapp 51 Millionen Menschen. Im Vorjahr waren noch 46,3 Millionen US-Bürger nicht krankenversichert.

Arbeitsplatzverluste im Zuge der Rezession

Zurückgeführt wird der Anstieg der Nichtversicherten auf die zunehmenden Arbeitsplatzverluste im Zuge der Rezession. Mit der Kündigung verloren viele Menschen auch die zuvor von ihrem Arbeitgeber gewährte Krankenversicherung.

Die in diesem Jahr verabschiedete Gesundheitsreform der US-Regierung soll den meisten Bürgern Zugang zu einer Versicherung bieten; allerdings werden die meisten Massnahmen erst in einigen Jahren greifen.

(fest/sda)

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Obdachloser in den USA.
Bush sei Dank.
Der Bush hat halt die Umverteilung vom Reichtum in Richtung Einbahnstrasse Reiche mit Mithilfe der "freien Marktwirtschaft" im Excess betrieben.

Die Tea-Party hat ja eines seiner Hauptziele so schön formuliert:
Die Bevorzugung der Unterschicht durch Obama ist zu stoppen und die obere Mittelschicht (und Reiche) sind in allen Belangen zu schützen und besserzustellen.

Da schauen wir ja guten Zeiten entgegen unter dem nächsten Republikaner Präsidenten, bzw. Sarah Palin.
tja die amerikaner
dem patriotismus der amerikaner wird dies mit sicherheit nicht beeinträchtigen! god bless america!
.
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