Zehn Jahre Gefängnis für vorsätzliche Tötung

publiziert: Mittwoch, 28. Jan 2009 / 07:31 Uhr

Locarno - Zwei der Schläger, die an der Fasnacht 2008 in Locarno einen Studenten totgeprügelt haben, müssen für 10 Jahre hinter Gitter. Das Geschworenengericht in Locarno verurteilte die beiden Haupttäter am Dienstag wegen vorsätzlicher Tötung.

Der 20-Jährige Täter erhielt eine Haftstrafe von 2 1/2 Jahren.
Der 20-Jährige Täter erhielt eine Haftstrafe von 2 1/2 Jahren.
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Es folgte damit dem Strafantrag der Tessiner Staatsanwaltschaft. Die Verteidiger hatten für den 19- und den 22-jährigen Schläger Strafen von maximal drei Jahren wegen Angriffs gefordert.

Dieses Urteil sprach das Gericht gegen den dritten Täter aus. Der 20-Jährige erhielt eine Haftstrafe von 2 1/2 Jahren, wovon mindestens 14 Monate im Gefängnis abgesessen werden müssen.

Grosse Brutalität

Die drei jungen Männer mit kroatischen Wurzeln hatten an der Fasnacht im Februar 2008 in Locarno grundlos einen 22-jährigen Politikstudenten zu Tode geprügelt.

Der Vorfall ereignete sich in der Nacht des 1. Februar 2008. In einer dunklen Seitenstrasse verprügelten die drei Schläger den Studenten auf brutale Weise. Dieser erlag wenige Stunden später im Spital von Locarno seinen schweren Verletzungen.

Wehrloses Opfer

Gemäss Staatsanwaltschaft prügelte das Trio knapp eine Minute lang auf das wehrlose Opfer ein. Zuerst erhielt der 22-Jährige offenbar grundlos Schläge gegen Kopf, Bauch und Arme.

Nachdem er zu Boden gestürzt war, sollen zwei der Angeklagten ihn mit Fusstritten gegen den Kopf weiter malträtiert haben. Durch diese Tritte riss laut Anklage eine Arterie des Opfers im Nackenbereich. Der 22-Jährige starb schliesslich an einer Hirnblutung.

(sl/sda)

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gewöhnen...
Noch schlimmer ist, wie ich von sogenannt «kompetenter» Seite (Magistrat) gehört habe, dass unsere Rechtssprechung noch nicht an solche brutale Fälle «gewöhnt» ist, wie sie in den letzten Jahren leider immer mehr auftreten!
Offensichtlich müssen wir uns hier erst mal an Verbrechen, wie sie in anderen Kreisen und Kulturen scheinbar «üblich» sind, gewöhnen.
Das stimmt nun doch sehr nachdenklich...
…ich jedenfalls werde grosse Mühe haben, mich daran zu gewöhnen.
Verteidung soll gleich mit eingelocht werden
das glaubt jetzt aber niemand.. für die sinnlose Tat haben die Angeklagten nun die verdiente Strafe erhalten.. (wobei berücksichtigt wird, dass sie vermindert schuldfähig sind und Reue zeigten) und jetzt möchte der Verteidigung des Hauptangeklagten Einsprache gegen das Urteil erheben..

ist natürlich sein gutes Recht, hoffentlich verschärft die nächts höhere Instanz das Urteil massiv.. das wird den A.. löchern eine Lehre sein.. den sowas ist einfach nicht zu tolerien, zumal die Tat ja angeblich aus lauter Langeweile geschah
Kaum zu glauben!!
Bei guter Führung sind die Schläger nach sieben Jahren wieder in Freiheit. Meiner Meinung nach ist das Urteil eine Schande: Die Forderung der Verteidiger nach drei Jahren Gefängnis eine Frechheit.

Wer in solch brutaler, menschenverachtender Art und Weise gegen andere vorgeht, sollte meiner Meinung nach Lebenslänglich bekommen. Nur so wird gewährleistet, dass solche brutalen Schläger nie mehr jemandem weh tun können.

Bei diesem Urteil zeigt sich einmal mehr, dass die Schweizer "Rechtsprechung" viel zu milde ist. Ich spreche von Recht: geurtielt wird nach Gesetzen, als Recht empfinde ich es deshalb noch lange nicht.
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