Zehn Tote bei mutmasslichem Selbstmordattentat
publiziert: Dienstag, 10. Mrz 2009 / 11:27 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 10. Mrz 2009 / 11:43 Uhr

Colombo - Bei einem mutmasslichen Selbstmordanschlag in Sri Lanka sind mindestens zehn Menschen getötet worden. Zwei Minister der srilankischen Regierung wurden verletzt.

Die Armee machte die Tamil Tigers für den Anschlag verantwortlich.
Die Armee machte die Tamil Tigers für den Anschlag verantwortlich.
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Vor einer Moschee in Akuressa im Süden Sri Lankas sprengte sich der Attentäter in die Luft, als dort mehrere Politiker an einem Empfang teilnahmen, wie die Polizei mitteilte.

Telekommunikationsminister Mahinda Wijesekera wurde demnach schwer verletzt ins örtliche Spital gebracht.

Kulturminister Mahinda Yapa Abeywardena wurde entgegen erster Angaben nicht verletzt, wie er am Telefon bestätigte. Die Explosion habe sich ereignet, als er gerade am Eingang der Moschee vorbeigegangen sei. «Ich dachte, es wäre ein grosser Feuerwerkskörper», sagte der Minister.

Mohammed-Geburtstagsfeier

Am Anschlagsort hielten sich demnach viele Schulkinder auf, von den möglicherweise einige verletzt wurden. In der Moschee fanden Feierlichkeiten anlässlich des Geburtstags des Propheten Mohammed statt.

Die Armee machte die Rebellenorganisation Befreiungstiger von Tamil Eelam (LTTE) für den Anschlag verantwortlich. Im April 2008 hatte die LTTE einen ähnlichen Anschlag verübt, bei dem der srilankische Verkehrsminister ums Leben kam.

Zu dem Anschlag in Akuressa bekannte sich jedoch zunächst niemand. Die Armee kämpft im Norden Sri Lankas gegen die LTTE-Rebellen, die einen eigenen Staat für die tamilische Minderheit fordern.

(ht/sda)

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