Zürcher Taxifahrerin mit Fahrverweigerung
publiziert: Freitag, 13. Dez 2002 / 15:23 Uhr / aktualisiert: Freitag, 13. Dez 2002 / 17:38 Uhr

Zürich - Das Zürcher Bezirksgericht hat eine Zürcher Taxifahrerin von einer 400-Franken-Busse freigesprochen. Die Frau war nicht bereit gewesen, zwei jungen Männern eine Kurzfahrt zu gewähren, die über den Preis verhandeln wollten.

Verweigerung eines Fahrauftrags ab einem öffentlichen Taxistand lautete der Hauptanklagepunkt.
Verweigerung eines Fahrauftrags ab einem öffentlichen Taxistand lautete der Hauptanklagepunkt.
Verweigerung eines Fahrauftrags ab einem öffentlichen Taxistand lautete der Hauptanklagepunkt im Pilotprozess für das Taxigewerbe. Das Polizeirichteramt forderte dafür eine Busse von 400 Franken, dazu Verfügungskosten von über 300 Franken. Das Gericht folgte aber weitgehend der Argumentation der Verteidigung.

Danach hat sich die Taxifahrerin korrekt verhalten, als die beiden jungen Männer sie nachts danach fragten, ob 15 Franken für die Fahrt nach Hause reichen würden. Sie antwortete, dass sie gemäss Taxometer fahre. Dieser Hinweis entspreche dem Verbot von Pauschalfahrten im städtischen Bereich, befand der Einzelrichter.

Es sei sehr wahrscheinlich, dass das Gespräch zwischen den jungen Männern und der Taxifahrerin so oder ähnlich verlaufen sei. Denn beide Seiten hätten unabhängig voneinander vom gleichen Preis geredet.

Es gebe keine Beweise dafür, dass die Taxifahrerin die Fahrt mit Verweis auf eine zu kurze Strecke verweigert habe. Ihre Aussagen wirkten höchst glaubwürdig, im Übrigen gelte im Zweifel für die Angeklagte.

Die Taxifahrerin betonte, dass sie eine Preisanfrage nicht automatisch als Fahrauftrag verstehe. Sie habe sich korrekt verhalten und sei erschrocken, dass einer der beiden Männer, denen sie die Fahrt schliesslich verweigert hatte, überhaupt Anzeige erstattete.

Für das Halteverbot wurde die Taxifrau aber mit einer Ordnungsbusse von 80 Franken belegt. Sie sei dort gestanden, weil sie kurz zuvor einen Anruf erhalten habe und den möglichen Kunden per SMS eruieren wollte, sagte sie.

(bsk/sda)

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