Zugang zu Aids-Medikamenten muss laut WHO-Bericht gefördert werden

publiziert: Dienstag, 11. Mai 2004 / 14:20 Uhr

Genf - Weniger als 7 Prozent der HIV-infizierten Menschen aus Entwicklungsländern erhalten eine medizinische Behandlung. Gemäss der WHO könnte mit 5,5 Milliarden Dollar der Zugang zu Therapien bis Ende 2005 erheblich ausgeweitet werden.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) widmet ihren Weltgesundheitsbericht 2004 dem Kampf gegen Aids. 6 Millionen Menschen in den Entwicklungsländern würden sterben, weil sie keine Medikamente erhielten, erinnerte die WHO. Bloss 400 000 hätten bis Ende 2003 von den antiretroviralen Therapien profitiert.

Zusammen mit Partnern will die WHO bis Ende 2005 3 Millionen Menschen den Zugang zu den Behandlungen ermöglichen. Das sei eine schwierige, komplexe Aufgabe, erklärte Jong-wook, Generaldirektor der WHO, in der Einleitung des Berichts.

Zu einer globale Strategie gegen Aids gehören Prävention, Unterstützung der Kranken und Zugang zu medizinischer Behandlung. Doch bis anhin wurde der Zugang zu Therapien in den meisten Entwicklungsländern vernachlässigt. Dieser Mangel will die WHO nun schnellstmöglich beheben.

Die WHO erinnerte auch, dass in in Europa und Nordamerika die Sterberate der HIV-Infiszierten in den vier Jahren nach der Einführung der anti-retrovialen Behandlung um 80 Prozent gesunken ist. In Brasilien stieg die Lebenserwartung von HIV-Infiszierten mit der allgemein verfügbaren Behandlung von sechs Monaten auf fünf Jahre.

Kanada hat am Montag bekannt gegeben, dass es in den nächsten zwei Jahren 100 Mio. Dollar zu der Initiative beisteuern will. Allein die sieben Länder Südafrika, Indien, Kenia, Simbabwe, Nigeria, Äthiopien und Tansania benötigten nach WHO-Angaben die Hälfte der therapeutischen Mittel.

(fest/sda)

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