Zusammenarbeit in Migrationsfragen

publiziert: Freitag, 17. Dez 2004 / 19:57 Uhr / aktualisiert: Freitag, 17. Dez 2004 / 21:37 Uhr

Bern - Regierungsvertreter von rund 120 Staaten haben sich in Bern ein Instrument für die Zusammenarbeit in Migrationsfragen gegeben. Die Internationale Agenda für Migrationsmanagement wurde an einer Konferenz im Rahmen der Berner Initiative verabschiedet.

Die Agenda ist laut einer Mitteilung des Bundesamtes für Flüchtlinge (BFF) ein unverbindliches Referenzsystem. Es basiert auf gemeinsamen Verständnisgrundlagen und wirksamen Praktiken und soll dazu dienen, auf internationaler Ebene die Migrationsströme zu lenken.

Der Bundesrat erhielt darüber hinaus den Auftrag, die Agenda unter Regierungen, internationalen Organisationen und interessierten Dritten zu verbreiten. Überreicht werden soll das Dokument zudem der globalen Kommission für internationale Migration, was einem Wunsch des BFF entspricht.

Weiteres Treffen 2005

Die Kommission soll die Agenda als Hilfsmittel für die Ausarbeitung ihres Berichts an die UNO verwenden können. Schliesslich forderte die Konferenz den Bundesrat auf, im zweiten Halbjahr 2005 ein weiteres Treffen einzuberufen.

Interessierte Regierungen sollen damit eine Möglichkeit erhalten, über den Bericht der globalen Migrationskommission zu diskutieren. Zudem sollen die Aktivitäten analysiert werden, die durch die Agenda für Migrationsmanagement auf globaler, nationaler und regionaler Ebene ausgelöst werden.

(bert/sda)

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