Zusammenleben mit Bär laut Pro Natura möglich
publiziert: Dienstag, 6. Jan 2009 / 14:29 Uhr

Bern - Der Braunbär ist das Tier das Jahres 2009 der Pro Natura. Mit der Ernennung will die Naturschutzorganisation der Bevölkerung zeigen, dass das Zusammenleben mit dem einst in der Schweiz heimischen Grossraubtier möglich ist.

Eigentlich haben Bären eine angeborene Scheu vor Menschen. Bild: JJ3 tappt in eine Fotofalle.
Eigentlich haben Bären eine angeborene Scheu vor Menschen. Bild: JJ3 tappt in eine Fotofalle.
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In rund 100 Jahren ohne Bären im Land habe es die Schweizer Gesellschaft verlernt, ihren Lebensraum mit Meister Petz zu teilen, schreibt Pro Natura in ihrer Mitteilung. Doch auch der Bär sei in der Schweiz ein Einheimischer.

Denn während Jahrhunderten hätten Bären zur Schweizer Kulturgeschichte gehört. Zahlreiche Orts- und Flurnamen zeugten von seiner Anwesenheit im Land. Hunderte Gasthäuser trügen seinen Namen, hält Pro Natura fest.

Vorsicht mit Abfällen

Probleme mit Bären seien lösbar, hält Pro Natura fest. Die Tiere dürften nicht an Menschen und deren Abfälle gewöhnt werden. Schaf- und Ziegenherden müssten geschützt werden. Die Wiederansiedlung von Bären sei eine der grössten artenschützerischen Herausforderungen in der Schweiz.

Just fehlende Scheu vor Menschen wurde im April 2008 einem eingewanderten Bären mit dem Namen «JJ3» zum Verhängnis. Das Tier, das sich trotz Vergrämungsaktionen immer wieder unverfroren in Dörfer vorgewagt hatte, wurde im Kanton Graubünden gegen den Protest von Tier- und Naturschützern abgeschossen.

100-Jahr-Jubiläum

Pro Natura feiert in diesem Jahr sein 100-Jahr-Jubiläum. Als Schweizerischer Bund für Naturschutz wurde die Organisation von Basler Wissenschaftern gegründet mit dem Zweck, die Finanzierung des Schweizerischen Nationalparks zu organisieren. Der Braunbär war ihr erstes Wappentier.

Braunbären sind lernfähig und neugierig und gelten als Bewegungstalente: Laufen, klettern und schwimmen machen ihnen keine Mühe. Dank ihrer guten Nase können sie Aas bei günstigem Wind selbst aus einigen Kilometern Distanz riechen.

Auf dem Speisezettel von Braunbären stehen vor allem Beeren, Früchte, Kräuter, aber auch Aas von Huftieren und Insekten.

(fest/sda)

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Ich verstehe überhaupt nicht, weshalb man wieder Bären (und Wölfe) in der Schweiz ansiedeln will. Weil sie Probleme mit dem Zusammenleben mit den Menschen machten, ihnen das Vieh töteten und teilweise auch den Menschen direkt bedrohten, hat man sie nämlich ausgerottet. Und diese Probleme werden auch in der heutigen Zeit wieder auftreten, sobald die Population genügend gross ist. Dazu kommt noch, dass hat es heute in diesen Gebieten viel mehr Touristen hat, als früher. Es gibt wirklich genügend Gebiete auf der Erde, z.B. im Ural oder den Karpaten, oder in Kanada, in welchen Bären problemloser leben können, als in der Schweiz. Und zu den bedrohten Tierarten gehört der Braunbär bestimmt nicht.

Bären

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