Zusammenstösse am Tempelberg

publiziert: Montag, 9. Mai 2005 / 13:01 Uhr / aktualisiert: Montag, 9. Mai 2005 / 13:38 Uhr

Jerusalem - Palästinensische Demonstranten und israelische Polizisten haben sich in Jersusalem gewaltsame Auseinandersetzungen geliefert. Es gab auf beiden Seiten Verletzte.

Tausende Moslem strömten zum Tempelberg.
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Zu den Zusammenstössen kam es, nachdem die Polizei den Zugang zum Tempelberg beschränkte. Unter anderem durften nur Moslems über 45 Jahre das Gelände betreten. Begründet wurde dies mit Informationen, wonach die radikale Siedlergruppe Revava eine symbolische Aktion plane.

Mindestens sieben Polizisten und elf Demonstranten seien bei den Zusammenstössen in der Jerusalemer Altstadt verletzt worden, teilten Vertreter beider Seiten mit.

Polizisten mit Steinen beworfen

Ein israelischer Polizeisprecher sagte, Palästinenser hätten die Polizisten mit Steinen beworfen. Die Situation sei nicht vollständig unter Kontrolle. Palästinenservertreter warfen den Polizisten vor, Demonstranten verprügelt zu haben.

Am Sonntagabend hatten sich rund tausend Moslems zu einer Nachtwache an dem Heiligtum eingefunden, um es gegen die erwarteten Revava-Demonstranten zu verteidigen.

5000 Moslems am Tempelberg

Die Menschen seien bereit, die drittheiligste Stätte des Islam mit ihrem Leben zu verteidigen, sagten Teilnehmer der Wache. Bis Montagvormittag wuchs die Menge auf etwa 5000 Menschen an.

Bereits vor etwa einem Monat hatte die israelische Polizei eine Demonstration der Revava-Bewegung am Tempelberg verhindert, die sich gegen den geplanten israelischen Abzug aus dem Gazastreifen richten sollte.

Auf dem Gelände, der die heiligste Stätte des Judentums darstellt, befinden sich auch der den Moslems heilige Felsendom sowie die El-Aksa-Moschee.

(fest/sda)

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