Zwei freiwillige Rotkreuzhelfer in Kongo getötet

publiziert: Freitag, 16. Mai 2003 / 16:24 Uhr / aktualisiert: Freitag, 16. Mai 2003 / 16:58 Uhr

Genf - Zwei freiwillige Rotkreuzhelfer sind bei Kämpfen in der nordost-kongolesischen Stadt Bunia getötet worden. Der Vorfall habe sich am letzten Sonntag ereignet, teilte das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) in Genf mit.

Freiwillige Helfer des Internationalen Roten Kreuz im Kongo.
Freiwillige Helfer des Internationalen Roten Kreuz im Kongo.
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Die beiden Freiwilligen seien durch ihre Kennzeichnung auf dem Rücken eindeutig als Rotkreuzhelfer identifizierbar gewesen. Bereits im April 2001 waren sechs Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des IKRK in dieser Region ermordet worden.

Das IKRK rief als Hüter des humanitären Völkerrechts allen Konfliktparteien in Erinnerung, dass sie jederzeit die Pflicht haben, zwischen der Zivilbevölkerung und Kämpfern sowie zwischen zivilen Gütern und militärischen Zielen zu unterscheiden.

Die humanitären Helfer sowie das medizinische Personal, die medizinischen Einrichtungen und die Sanitätstransportmittel müssten geachtet werden.

(bert/sda)

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