Zwölf Tote und zahlreiche Verletzte bei Unwettern in Deutschland
publiziert: Montag, 9. Jun 2003 / 12:28 Uhr

Hamburg - Heftige Stürme haben mindestens sechs Menschen in Deutschland das Leben gekostet und erhebliche Schäden angerichtet. Mindestens sechs weitere Menschen starben bei Unfällen wegen starken Regens.

Die heftigen Gewitter knickten Äste und ganze Bäume um.
Die heftigen Gewitter knickten Äste und ganze Bäume um.
Autobahnen und Keller wurden überflutet. Herabstürzende Äste und Bäume verletzten zahlreiche Menschen und blockierten Strassen. In Berlin wurde das Strassenfest Karneval der Kulturen abgebrochen, nachdem ein umstürzendes Gerüst drei Menschen unter sich begraben hatte.

Lediglich in Süddeutschland waren die Unwetter schwächer als vorausgesagt. Nach der Abkühlung durch die Gewitter erwarten die Meteorologen freundliches Wetter.

Auf einer Show-Veranstaltung eines NATO-Hauptquartiers in Mönchengladbach kam am Sonntagnachmittag ein fünf Jahre altes Mädchen im Sitz eines Fesselballons ums Leben. Der mit Helium gefüllte Ballon mit dem hilflosen Mädchen wurde vom Wind fortgerissen, trieb 50 Kilometer nordwärts und schlug auf den Boden auf.

Das Kind eines britischen Soldaten und einer Deutschen wurde tot etwa 200 Meter von der Ballonhülle entfernt auf einer Wiese gefunden. Der Sturm zerfetzte auf dem NATO-Fest Zelte und verletzte sechs Menschen, davon einen schwer. Während des Unwetters waren 3000 Gäste auf dem Gelände.

In Willingen-Welleringhausen (Hessen) starb ein 33 Jahre alter Gleitschirmflieger, nachdem er von einer Böe erfasst wurde. Mindestens vier Menschen wurden durch umstürzende Bäume und Gegenstände erschlagen: Im niedersächsischen Apen kam ein 42 Jahre alter Ordner einer Freiluftveranstaltung vor einer Discothek unter einer umgeknickten Eiche ums Leben.

In Rheinland-Pfalz wurde bei einem Schlossfest nahe Bernkastel ein ungarischer Musiker von einem Ast erschlagen. Im thüringischen Mühlhausen wurde ein Mann am Steuer seines Wagens durch einen herabstürzenden Ast getötet. Ein 65-Jähriger wurde auf Sylt von seinem umgewehten Wohnmobil erschlagen.

Mindestens sechs Menschen kamen bei Gewitterunfällen auf den Strassen ums Leben. Bei Baddeckenstedt in Niedersachsen starben vier Personen, nachdem ein Autofahrer bei starkem Regen auf die Gegenfahrbahn geraten war.

(bsk/sda)

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