Zyprische Griechen und Türken reichen Antwort auf UNO-Plan ein

publiziert: Freitag, 6. Dez 2002 / 08:24 Uhr

Nikosia - Die Vertreter der griechischen und türkischen Volksgruppen auf Zypern haben ihre offiziellen Stellungnahmen zum UNO-Friedensplan für die geteilte Insel eingereicht. Sie meldeten dabei ihre Bedenken zum Plan an.

Skepsis bei Glafkos Klerides und Rauf Denktasch.
Skepsis bei Glafkos Klerides und Rauf Denktasch.
In ihren Schreiben legten der Präsident der griechischen Republik Zypern, Glafkos Klerides, und der Chef der international nicht anerkannten Türkischen Republik Nord-Zypern, Rauf Denktasch, ihre Bedenken gegen die Vorschläge von UNO-Generalsekretär Kofi Annan dar, wie Vertreter beider Seiten mitteilten.

Ein Denktasch-Berater sagte, seine Regierung mache unter anderem Einwände gegen die geplante Gebietsaufteilung geltend. Aber auch die Rückkehr griechischer Flüchtlinge in den Norden der Insel werde skeptisch beurteilt.

Die UNO und die Europäische Union hatten die Inselgriechen und -türken gedrängt, noch vor dem EU-Gipfel in Kopenhagen Ende kommender Woche eine Einigung in Grundsatzfragen zu erreichen. Bei dem Gipfel soll die Aufnahme der Republik Zypern in die EU 2004 beschlossen werden.

Annan hatte am 11. November in einem Plan zur Beendigung des seit 28 Jahren schwelenden Zypern-Konflikts einen Bundesstaat für die griechische und türkische Volksgruppe nach Schweizer Vorbild angeregt. Durch die Regelung würde der türkische Anteil an der Insel von derzeit 37 auf rund 28 Prozent reduziert.

Zypern ist geteilt, seit türkische Truppen 1974 den Norden besetzten. Dabei wurden etwa 200 000 Inselgriechen vertrieben. Inzwischen leben schätzungsweise 110 000 Siedler vom türkischen Festland in Nord-Zypern.

Mit Blick auf die geplante Aufnahme Zyperns in die EU bemüht sich nun die UNO seit einigen Monaten verstärkt um eine politische Lösung.

(bert/sda)

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