economiesuisse - Bilateraler Weg erneut bestätigt

publiziert: Sonntag, 8. Feb 2009 / 23:38 Uhr

Zürich - Mit grosser Befriedigung nimmt economiesuisse den deutlichen Entscheid des Schweizer Volkes, die Personenfreizügigkeit weiterzuführen und auf die neuen EU-Mitgliedsstaaten Rumänien und Bulgarien auszudehnen, zur Kenntnis.

Dr. oec. HSG und lic. jur. HSG Pascal Gentinetta, Direktor des Vereins economiesuisse.
Dr. oec. HSG und lic. jur. HSG Pascal Gentinetta, Direktor des Vereins economiesuisse.
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Die erneute Bestätigung der bilateralen Abkommen mit der EU stärkt den Wirtschaftsstandort Schweiz und ist im nationalen Gesamtinteresse.

Das grosse Engagement von economiesuisse im Interesse von Schweizer Arbeitsplätzen hat sich gelohnt.

Von elementarer Bedeutung

Für die Schweizer Wirtschaft ist das Abstimmungsergebnis von elementarer Bedeutung. Mit dem Ja wurde der für die Schweizer Unternehmen entscheidende Zugang zum EU-Binnenmarkt mit 27 Ländern gesichert.

Die Wirtschaft kann weiterhin gesuchte Arbeitskräfte unkompliziert europaweit rekrutieren. Zugleich können Schweizer Mitarbeitende flexibel in der EU eingesetzt werden. Exportorientierte Unternehmen und ihre Zulieferbetriebe profitieren weiterhin vom weitgehend gleichberechtigten Zugang im wichtigsten Absatzmarkt. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten sind stabile Rahmenbedingungen zur EU von grösster Wichtigkeit.

Interessen selbstbewusst und zielorientiert wahrnehmen

Für die Wirtschaft steht nun die effiziente Umsetzung der bestehenden Abkommen im Vordergrund. Wo ein beiderseitiges Interesse vorliegt, sind in klar umrissenen Teilbereichen Anpassungen und Ergänzungen am bestehenden Vertragswerk vorzunehmen. Dabei muss die Schweiz ihre Interessen selbstbewusst und zielorientiert wahrnehmen.

An wichtigen Standortvorteilen, etwa im Steuerbereich und dem Bankkundengeheimnis, ist generell fest zu halten. Zur bewährten Europapolitik mit bilateralen Abkommen gibt es für die Wirtschaft keine Alternative. economiesuisse wird sich auch in Zukunft für den bilateralen Weg einsetzen. Als souveräner Staat muss die Schweiz ihre Wettbewerbsfähigkeit wahren und laufend verbessern.

(li/ots)

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