Hallo Gast | Anmelden
Thema: Terrorgefahr: Botschaften in islamischer Welt geschlossen

Die USA sind entlarvt.
E. Snowden verrät die Spionagetätigkeiten der USA und flüchtet zunächst nach HongKong... dann weiter nach Russland, wo er auf nicht-russischem Boden des Moskauer Flughafens Scheremetjewo mit der Öffentlichkeit kommuniziert... dort sitzt er längere Zeit fest, da die USA unterdessen seinen Reisepass für ungültig erklärt haben.

Frage Nr.1 : Hat er sich diese beiden Orte ganz gezielt ausgewählt? Und zu welchem Zweck? Wir werden sehen...

E. Snowden erklärt via Medien, in "jedem Land, das die Freiheit hoch hält" um Asyl zu bitten. Also nicht etwa direkt in Russland, wo er vor Ort ist... Das gibt dem Russischen Präsident die Möglichkeit, sich schuldfrei zu halten. Putin erklärt denn auch, die USA seien selbst Schuld daran, dass Snowden in Moskau gestrandet sei - er habe sich nur auf einem Transitflug befunden..
Nun muss man sich vor Augen halten - was viele unbewusst auch taten - dass Snowden mit seinem Outing nicht nur die NSA primär, sondern sekundär auch mehr oder weniger alle anderen Nachrichten-/Spionagedienste der Welt diffamiert.
Im Prinzip.
Frage Nr.2 : (=Frage Nr.1) Warum also reiste Snowden - im Bewusstsein (!) dieses Umstands - dennoch zuerst um die halbe Welt? Hätte er sich nicht besser gleich nach Südamerika abgesetzt, wo seine Chancen auf Unterstützung von Anfang an weit besser gestanden hätten, während ihm bei Väterchen Russland - mit den USA befreundet und durch die Enthüllungen mitbetroffen, möglicherweise Ungemach oder gar Auslieferung an die USA drohte?
Und während er in HongKong, wo er sich vorher aufhielt, gar mit der Festnahme und Auslieferung hatte rechnen müssen, da es ein Auslieferungsabkommen gibt? Wir werden sehen...

Unterdessen erklären sich 3 südamerikanische Staaten, namentlich Bolivien als auch von Venezuela und Nicaragua offiziell bereit, Snowden politisches Asyl zu gewähren.
Das Problem, so wird betont, ist nur die Reise von Russland nach Südamerika...

Ein Regierungsflugzeug mit dem Bolivianischen Präsidenten an Bord wird auf Europäischem Boden zur Landung gezwungen. Es wird klar, dass die USA dabei vemuteten, Snowden könnte sich an Bord befinden.
Das Unternehmen wird für die USA zur Blamage und sorgt für diplomatische Verstimmung zwischen Bolivien und den USA.


Unterdessen brodelt die Gerüchteküche. Weltweit werden Snowdens "Geheimnisse" veröffentlicht. Ein eigentlich seltsamer Vorgang, angesichts der Tatsache, dass die Nachrichtendienste sämtlicher dieser Länder an und für sich mit der NSA zusammengearbeitet haben.
Besonders auffällig: sogar Deutschland, seit Ende des 2. Weltkriegs "Knecht" der USA und durch diverse Abkommen eng mit den Nachrichtendiensten der USA verflochten, reagiert verschnupft.

Snowden stellt dann offiziell Asylantrag in Russland - doch noch. Diesem Antrag wird vorläufig stattgegeben.

Jetzt wird es interessant. Versuchen wir schrittweise "Frage Nr.1" zu beantworten:
dap/sda - Agenturmeldungsauszug:
"Es handle sich "nicht um eine positive Entwicklung", sagte der Präsidentensprecher Jay Carney.
US-Präsident Barack Obama prüfe die "Nützlichkeit" eines Treffens mit seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin.
Obama wollte eigentlich im September vor einem G20-Gipfel in Moskau zu bilateralen Gesprächen mit Putin reisen. "

Eigenartige Reaktion der USA. Eigentlicht, so müsste man meinen, sitzen die beiden doch im selben Boot, was die Enthüllungen Snowdens betrifft. Auch wenn es für die USA und ihre NSA peinlich sein mag - es müsste doch im Interesse der USA sein, den Ball möglichst flach zu halten, statt eine diplomatische Krise heraufzubeschwören.
Diese Reaktion lässt aber nur einen Schluss zu:

Snowden verfügt über Geheimnisse, die nicht in erster Linie der NSA und den Geheimdiensten schaden, sondern direkt den USA.
Betrachtet man sich den Verlauf seiner Reise, den Ablauf der - nennen wir es - diplomatischen Verschnupfung, so muss man zum Verdacht kommen, dass es sich bei diesen Geheimnissen um US-amerikanische Pläne handelt, die u.a. Russland schaden, wahrscheinlich aber viel weitere Kreise miteinbezogen sind.

Nun wird dieser Verdacht weiter durch das jüngste Verhalten der USA genährt: Sie lassen eine Terrorwarnung vom Stapel und ihre Botschaften schliessen.
Auf der halben Welt wird diese Massnahme nun als "Ablenkungsmanöver" angesehen. Man glaubt, die USA wolle damit von ihrem NSA-Spionage-Skandal ablenken.
Falsch.
Die USA weiss, was Snowden weiss. Die USA weiss, dass nun, da Snowden in Russland Asyl geniesst, seine Geheimnisse nun keine mehr sind, sondern auch im Besitze Putins.
Die USA muss damit rechnen, dass ihre "Pläne" um die Welt gehen und damit meine ich nicht Geheimnisse über NSA-Spionage-Aktivitäten..
Die USA muss jetzt mit allem rechnen und lässt DESHALB ihre Botschaften schliessen.
Die USA und ihre Kriegsstrategen sind entlarvt.

happy birthday, Mr. President...
counter = 2,5/3,0
Anstössiges melden?

Grund:
Code   security 
 

Die Redaktion wird sich den Kommentar ansehen und entscheiden, wie damit zu verfahren ist.


2 Kommentare
· Die USA sind entlarvt.
· Wasser auf die Mühlen
Mitreden
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Inland Der hypothekarische Referenzzinssatz beträgt 1,25 Prozent und verbleibt damit auf demselben Stand ... mehr lesen  
Der Referenzzinssatz liegt seit 3. März 2020 bei 1,25 Prozent.
Ausland Als Peter Achten am 26. März verstorben ist, ging einer der grossen Journalisten der Schweiz von uns. Ein Journalist, der, als news.ch ... mehr lesen  
Der Schweizer Journalist Peter Achten.
Stellantis übernimmt ShareNow.
Publinews BMW und Mercedes-Benz verkaufen ihr gemeinsames Carsharing-Angebot «ShareNow» an den französisch-italienischen Autokonzern Stellantis. Die beiden ... mehr lesen  
Sport Dass Sportler gerne zu Nahrungsergänzungsmitteln greifen, um ihre Leistungsfähigkeit und Gesundheit zu unterstützen, ist kein Geheimnis. ... mehr lesen  
CBD kann nicht nur zur schnelleren Heilung von Verletzungen beitragen, sondern auch als Prävention dienen.
Publinews Bei der Gestaltung einer Küchenrückwand ist der Optik die Funktionalität des Materials ein entscheidendes Kaufkriterium. Schliesslich muss die Wand hinter ... mehr lesen  
Welche Alternativen gibt es zu den klassischen Fliesen?
Mehr Sicherheit in Fahrzeugsystemen mit dem CANsec Controller IP-Core CAN-SEC des Fraunhofer IPMS.
Digital Lifestyle Moderne Fahrzeuge haben eine Vielzahl von elektronischen Systemen, die miteinander vernetzt sind. Da diese Systeme durch Cyberangriffe gefährdet sind, ... mehr lesen  
Fotografie Vom 25.06. - 27.08. in der Bildhalle Zürich  Die Ausstellung «Thomas Hoepker - DEAR MEMORIES» ist nach sieben Jahren die zweite Einzelausstellung des berühmten ... mehr lesen  
Ali im Training kurz vor einem Kampf, London, 1966.
Typisch Schweiz Der Bernina Express Natürlich gibt es schnellere Bahnverbindungen in den Süden, aber wohl ...
Auch Secondhandmode bietet sich als tolle Alternative zu neuer Kleidung an.
Shopping Warum Slow Fashion jetzt voll im Trend liegt Nachhaltige Mode: Auf den ersten Blick scheint es sich hier um einen Widerspruch zu handeln. Denn was ist verschwenderischer, als mehrmals jährlich die ...
Erstaunliche Pfingstrose.
Jürg Zentner gegen den Rest der Welt.
Jürg Zentner
Frauenrechtlerin Ada Wright in London, 1910: Alles könnte anders sein, aber nichts ändert sich.
Regula Stämpfli seziert jeden Mittwoch das politische und gesell- schaftliche Geschehen.
Regula Stämpfli
«Hier hätte ich noch eine Resistenz - gern geschehen!» Schematische Darstellung, wie ein Bakerium einen Plasmidring weiter gibt.
Patrik Etschmayers exklusive Kolumne mit bissiger Note.
Patrik Etschmayers
Obama in Hanoi mit der Präsidentin der Nationalversammlung, Nguyen Thi Kim Ngan auf einer Besichtigungstour: Willkommenes Gegengewicht zu China.
Peter Achten zu aktuellen Geschehnissen in China und Ostasien.
Peter Achten
Recep Tayyp Erdogan: Liefert Anstoss, Strafgesetzbücher zu entschlacken.
Skeptischer Blick auf organisierte und nicht organisierte Mythen.
Freidenker
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute So Mo
Zürich 10°C 27°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig gewitterhaft
Basel 11°C 28°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig gewitterhaft
St. Gallen 11°C 25°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig gewitterhaft
Bern 10°C 27°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig gewitterhaft
Luzern 12°C 27°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen gewitterhaft
Genf 12°C 29°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig vereinzelte Gewitter gewitterhaft
Lugano 17°C 29°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig gewitterhaft
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten