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Thema: Schweiz hält an Strategie der Abgeltungssteuer fest

Die Wohlstandslüge
Stimmt schon vieles was Sie schreiben. Ich jedenfalls vermisse die Schweiz nicht sehr gross im Moment. Die Schweiz hat für mich mittlerweile einen sehr niedrigen Lebensstandard. Wenn ein Kinobesuch mit Restaurant für eine Familie mit zwei Kindern finanziell fast nicht mehr drin liegt, man überall 40 bis 80 % mehr für Dienstleistungen und Produkte als im Ausland bezahlt und dabei noch den schlechtesten Service der Welt geniessen darf, kann man nicht von Lebensqualität sprechen. Ein Land in dem sich Normalbürger fast kein Grundstück oder Eigenheim mehr leisten können und eine Familie mit 6'000 im Monat sich keine Ferien mehr gönnen kann, hat keine Lebensqualität.

Mit direkten und indirekten Abgaben zahlen Europäer, auch Schweizer, um die 50 % Steuern. Keiner fragt sich warum das nie reicht und was damit gemacht wird. Die Bürger lassen sich einfach melken und klatschen noch blöd bei jeder neuen Abgabe, welche sie ärmer und die Schweiz weniger konkurrenzfähig macht. Umweltschutz ist die grösste Doppelmoral-Lüge der letzten Jahre um neue Steuern zu generieren.

Keine Woche in der nicht irgendein Idiot im Parlament mit einem neuen Vorstoss für ein Verbot oder eine neue Steuer kommt. Im Moment versuchen die Europäer an der Telekomkonferenz in Dubai gerade eine Neustrukturierung des Internets durchzuboxen. Hintergrund sind natürlich Steuer für Internet.

Dazu noch das Diktat der Gutmenschen, Weltverbesserer, Veganer und Tree Huggers. Auch so toll Gender Equality, wo mein Junge kein Sackmesser mehr haben darf und auf Ritalin in der Ecke mit einer Barbie Puppe spielen soll.

Hier muss ich mir zudem keine Gedanken über Kriminalität machen. Kinder werden mit dem Schulbus von Tür zu Tür gebracht und laufen in keine Drogendealer oder Sexualstraftäter. Kindern werden in der ganzen Gesellschaft akzeptiert und "vergöttert". Keine Kinderhasser in den Restaurants, welche die Nase rümpfen. Nanny's oder Tagesschulen sind Standard. Wer will hat noch einen Fahrer, Gärtner, etc. Für die Miete und Hausangestellte zusammen brauche ich im Monat weniger als die durchschnittlich Schweizer Familie für ein Leben ohne Zeit und mit vielen Entbehrungen. Einen Toyota Camry kauft man hier für CHF 22'000.

Es ist 27 Grad und wenn ich aus einem Hotel Pool steige, reinigt mir ein lächelnder Mitarbeiter die Brille und bring mir ein Mineralwasser. Gratis. Ich darf Plastiktüten, Glühbirnen und einen V8 haben. Ich muss keine Buchhaltung oder Geschäftsberichte machen, weil es ja keine Steuern gibt. Mein Geld bleibt meins und kein Theorie-Weltverbesserer geht mir auf den Sack. Mein Banker fragt mich nur wie viel, wohin oder woher.

Ich bin ein verdammter Egoist, kümmere mich nur um meine Familie und fühle mich frei und sauwohl dabei.

Ich bereue nur eins: dass ich nicht schon mit 20 abgehauen bin. Ich rate jedem jungen Schweizer mit guter Ausbildung die Welt zu entdecken. Geht nach Dubai, Hong Kong, Shanghai oder Afrika. Entflieht dem Gefängnis Schweiz mit seiner Arroganz und Borniertheit. und Typen à la Moritzli, Ruth Gerner oder Leutenegger-Oberholzer. Macht Karriere und werdet reich. Ohne Hürden, ohne Neid und ohne verlogene Steuergerechtigkeit.

Ich freue mich schon auf die Zöllner bei meiner Einreise in der Schweiz zu Weihnachten. "Was bringen Sie denn aus Dubai mit?" "Gar nichts, ich lebe da". Die gequälten Gesichter liebe ich, denn ihm hat der Staat bereits fast die Hälfte seines Dezember Lohnes abgenommen und den 13. braucht er um die Steuern zu bezahlen. Fröhliche Weihnachten!
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Die Redaktion wird sich den Kommentar ansehen und entscheiden, wie damit zu verfahren ist.


11 Kommentare
· Ringe sie zu knechten
· Gar nicht so unpopulär...
· Die Wohlstandslüge
· Die Wohlstandslüge
· in den
· ...ach wenn's doch so wäre...
· es ist
· Fifty fifty
· Sixty-Eighty
· Scheisshausputzer
· Natürlich.
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