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Thema: Schweiz stockt Entwicklungshilfe auf

Erst stehlen dann spenden
Meine Rede Hawklan!

Entwicklungshilfe ist an einigen Stellen von Not. In den meisten Fällen verhindert aber genau die Entwicklungshilfe dass Afrika sich entwickelt. Zudem wurde die Entwicklungshilfe im Westen eine eigentliche Industrie.

Manchmal kommt einfach noch Unvermögen dazu. Bestes Beispiel Haiti. Trotzdem dass Millionen aus der Schweiz versandet sind, haben die meisten Leute immer noch keine Unterkunft. Vorgefertigte Hauswände kann man für $ 2000 kaufen und aufstellen. Fertig. Was die dort basteln ist mir als Praktiker in Afrika unverständlich. Hier kostet der Bau eines Dorfschulhauses aus Backsteinen ebenfalls $5000 und trotzdem kriegt das keiner dieser Superhilfsfuzzis gebacken.

Korruption:
Alles in Afrika läuft nur mit Schmiergeld. So lange die Korruption besteht, werden sich diese Länder nicht entwickeln. Die Leute haben aber gar keine Alternative zur Korruption, weil sie keine Löhne erhalten. Was passiert wohl mit einem Polizisten oder einem Richter der 6 Monate kein Geld für seine Familie erhalten hat? Die Politiker ernähren sich aus den Hilfstöpfen der Entwicklungshilfe. Erst kürzlich sah ich den Bau einer Strasse. Kosten Schweiz für diese Kilometer max. $ 9 Mio. Hier wurde für die Strasse $ 22 Mio bezahlt. Abgezeichnet hatten Europäer, die sich dann auch zur Ruhe setzen.

Nahrung:
Subventionierte und billigere Produkte verdrängen lokale Produktion. Im Kongo zum Beispiel kaufen die Leute thailändischen Reis und westliches Milchpulver als Grundnahrungsmittel. Der Hammer sind europäische Kartoffeln und Tomaten im Supermarkt der Stadt. So subventioniert dass sich das sinnlose Rumkarren für die Produzenten auch noch lohnt.

Arbeit:
Afrika braucht Arbeit und Industrie. In der Region in der ich bin könnte man mit zwei Schweizer Agronomen und drei Traktoren vieles ändern. Entwicklungshelfer sind so von sich so überzeugt und arrogant dass man mit den Meisten gar nicht sprechen kann. Falsche Gutmenschen. "Ein Projekt muss Millionen kosten oder bringt nix." In der Hauptstadt stehen immer noch Landmaschinen die eigentlich hätten verteilt werden müssen. Jene welche sie benötigten können die Schmiergelder zur Auslöse nicht zahlen

Rohstoffe:
Die werden vond den USA, China und Europa, respektive deren Konzerne, immer noch mehrheitlich "gestohlen". Dafür spenden wir dann Gelder an Länder die eigentlich reicher als die Schweiz wären.

Bildung:
Nicht vorhanden. Zählen Sie mir bekannte, afrikanische Universitäten ausserhalb Südafrikas auf. Die Leute studieren in Europa und kommen nicht mehr in die Heimat.

Information:
Der Westen wird über Afrika schlecht oder falsch informiert. Meisten aus Sensationsgier. Wann haben Sie gute Nachrichten aus Afrika gehört? Es gibt sehr viele, aber die a) behindern die Industrie und b) würden verhindern das Diplomaten und Hilfswerksangehörige fette Gehälter erhalten. Ich lebe ja angeblich voll im Bürgerkrieg und einige ausländische Diplomaten erhalten nebst ?10'000 im Monat noch einen Sicherheitszuschlag von 5000. Würden Sie dann aus ihrer Villa mit Pool, 6 Angestellten, und Dienstfahrzeug mit Chauffeur nach Hause berichten "ist gar nicht so schlimm hier"?

Hier ein Beispiel aus dem "Bürgerkrieg": http://www.lacitedufleuve.com/project.htm
Mal davon gehört zwischen den Berichten über Affenfleisch fressende Kongolesen??
Ihr Kommentar zum Beitrag von Midas:
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