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Thema: Snowden beantragt Asyl in Ecuador

Es sollte noch mehr mutige Leute wie Edgar Snowdon und Bradley Manning geben
Zum Glück ist es Edgar Snowdon gelungen von Hongkong nach Moskau zu fliehen. Bei einer Auslieferung an die USA wäre ihm das gleiche Schicksal beschieden gewesen wie Bradley Manning, der vielleicht sein Leben lang im Gefängnis verbringen muss. Der kleine Soldat Manning hatte via Wikileaks furchtbare Verbrechen der USA ans Tageslicht gebracht. - Siehe dazu den Film: http://collateralmurder.com, http://www.youtube.com/watch?v=5rXPrfnU3G0

Die geheimen Datensammlungen der US- und britischen Geheimdienste sind viel gefährlicher als die 900‘000 Fichen die seinerzeit die Schweizer Bundesanwaltschaft geführt hatte. 1998 wurde diese geheimen Datensammlungen in der Schweiz zu einem Teil bekannt. Vieles ist noch unter Verschluss, wurde, da zu peinlich, inzwischen vielleicht schon sogar entsorgt. In diesen Fichen in Bern, auf Grund der Überwachung der Post und der Telefone, wurden oft falsche Infos notiert, besonders von den bezahlten „Informanten“ oder von Arbeitgebern. Dies „Infos“ führten dazu, dass Menschen manchmal aus unerfindlichen Gründen ihre Stelle verloren, eine Stelle nicht bekamen oder eine Ausbildung nicht machen konnten. Die Zürcher Schulbehörden führten auf Grund der Spitzelberichte der Polizei eine Extra-Liste von „linksextremen Lehrern“.

Gravierender als die 900‘000 Fichen der Schweizer Bundespolizei sind heute die „Terrrorlisten“ die von den Geheimdiensten nach den Attacken vom 11. September 2001 geführt werden. Der tödlich verunglückte NZZ Journalist Victor Kocher dokumentierte dies in seinem Buch „Terrorlisten, die schwarzen Löcher des Völkerrechtes“. Wer auf einer „Terrorliste“ figuriert, riskiert ohne Anklageerhebungen, inhaftiert oder sogar, wie in den USA, mit Drohnen umgebracht zu werden.

Die britische Journalistin Victoria Brittain schildert in ihrem Buch „Shadow Lives“ das Schicksal von Angehörigen, von Frauen und Kindern, von „Verdächtigen“ die in Grossbritannien auf Grund von solchen obskuren „Terrorlisten“ des Krieges gegen den Terror die jahrelang inhaftiert wurden. Sie wussten im Gefängnis Jahre nicht einmal warum sie verhaftet wurden. Sie wurden nicht einmal verhört. Ihre Verbrechen blieben geheim. Einige wurden nach Jahren der Versenkung in britischen Haftanstalten zur weiteren „Behandlung“, und das hiess zu Folterungen, nach Guantánamo deportiert.

Fazit: Es sollte noch mehr mutige Leute wie Edgar Snowdon und Bradley Manning geben.
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2 Kommentare
· Es sollte noch mehr mutige Leute wie Edgar Snowdon und Bradley Manning ...
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