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Thema: Welche Alternative soll es denn sein?

Good old sapi
Gotcha! War aber nicht so schwer (grins).
Ich bereise gerade auch ähnliche Hirnwindungen und bin gerade recht fasziniert von Eric R. Kandel: “Psychiatrie, Psychoanalyse und die neue Biologie des Geistes” (Suhrkamp 2005). Und da kommt man leicht ins Träumen, klar auch von der K-Evolution. Ja, auch bei dieser Evolution gibt es kein “Intelligent Design”; nicht einmal von innen heraus (also auf der “aufklärerischen Vernunft basierend). Es gibt nur den Klassiker: Variation und Selektion; keine Finalitäät, völlig einverstanden.
Aber ich will deswegen nicht auf Kulturpessimismus machen. Es ist wohl eine Frage der Zeitkonstanten. Eine Generation dauert 30 Jahre, die Aufklärung dauert schon mehr als 15x so lange und ein Normalpolitiker hat einen Zeithorizont von n-mal 4 Jahren (ausser er sei bei den Populisten des Dauerwahlkampfs, dann sind es noch einzelne Monate).
Dennoch: wir sind erst (schon?) bei 33% angekommen.
Ihren Ansatz vom genetic engineering finde ich lustig und interessant. Es wird noch spannender, da inzwischen auch schon robuste Interfaces von Neuronen zu (noch einfachen) Siliziumchips vorliegen. Hey presto! Noch ein paar Prozessoren rein und ab geht die Post! Was gibt es Spannenderes als Wissenschaft an der Front deren Ausblick in die Vorwissenschaft!
Nein, Nürnberg habe ich nie besucht. Heavy stuff, die Instrumentalisierung. Bekannt von Radio und Fernsehen äh – von Politik und Kirchen. Schlimmer aber: Die Begriffe sind auch instrumentalisiert worden. Kulturelle Evolution, Sozialdarwinismus als Beispiel werden nicht mehr neutral beobachtend, sondern, auf der Basis von kruden Missverständnissen abwertend verwendet. Von wem wohl?
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23 Kommentare
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