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Thema: Grosse Mehrheit für die Mindestlohn-Initiative

Gratulation!
Sie haben es tatsächlich geschafft? Ganz ohne das Wort mit den 4 Buchstaben? Ich zöge meinen Hut, hätte ich einen auf... War es anstrengend? :-)

Jetzt nähme es mich aber Wunder, welche grossartigen Vorzeigebeispiele Sie weltweit vorbringen können, die den Mindestlohn ERFOLGREICH in die "Kette der notwendigen sozialen Grundlagen" eingebaut haben.... Frankreich etwa? Nur in sozialistischen Wirtschaftssystemen finden Sie dieses Ihr Kettenglied.
Ich bin nicht grundsätzlich gegen einen Mindestlohn - aber ein Mindestlohn kann nur in wirtschaftlich guten bis sehr guten Zeiten ein Werkzeug sein, um die unterste Lohnempfängerschicht zu stützen. Das kann volkswirtschaftlich in meinen Augen Sinn machen. Wie gesagt, in guten Zeiten.
Die haben wir nicht.
Ein Mindestlohn ist nicht geeignet, um für Niedrigstlohn-Branchen den Gang zum Sozialamt zu verhindern. Eher wird die Zahl derer,die diese Strasse der Verdammten gehen müssen (ich spreche nicht von Hängematten-Bezügern) steigen.
Insbesondere werden ALLE derartigen Massnahmen, die ex officio ins Lohngefüge der Angestellten der Privatwirtschaft eingreifen, kontraproduktiv in Ihrem Sinne sein.
Die Vorgehensweise unserer Regierung und der Linggen ist im Ansatz falsch.
Das Establishment sieht die Zukunft noch immer in grenzenlosem Güter-, Kapital- und dadurch indirekt verursachten Menschenhandel weltweit. PFZ ist nichts anderes als moderne Sklaverei, mit an den Sklaven delegierter Selbstverantwortung. Anders gesagt, während er in früheren Zeiten angekettet auf dem Markt angeboten wurde, muss er heute noch selbst für seine Vermarktung sorgen. Der Rest ist gleich geblieben.
Dadurch haben wir beinahe sämtliche staatlichen Schutz- und Steuermechanismen abgebaut oder aus der Hand gegeben. Ein kleines Land wie die Schweiz, das nicht selbst in der Lage ist, über die Einwanderung zu bestimmen, ist politisch de facto handlungsunfähig. Wenn Sie nicht wissen, wieviele Hungrige Sie nächste Woche am Mittagstisch ernähren müssen, können Sie schlecht die Küche planen. Und wenn Sie dann erfahren, dass es 200 mehr sind, als Sie ernähren können, bleibt Ihnen nichts anderes mehr, als die vorhandenen Vorräte auf 300 statt auf 100 zu verteilen. So wird es uns ergehen.

Der Abbau dieser Schutzmechanismen nützt im Grossen und Ganzen nur den global tätigen Unternehmen und vielleicht einigen glücklichen Ausnahmen. Der Rest hat zu spuren. Spannenderweise finden ausgerechnet die Verlierer jede Menge Gründe, weshalb alles mögliche zu Grunde geht - ausser natürlich die Globalisierung, die darf als Grund gar nicht erwogen werden. Das könnte als billige Ausrede gewertet werden. Lieber mit wehenden Fahnen untergehen...

Nun, was haben die Linggen für Rezepte?
Weitermachen! Das Rezept der Linggen heisst schlicht "retrospektive Progression".
Damit werden nach all den abgebauten Protektionismen, die unsere Binnenwirtschaft einst geschützt hatten, wieder neue Protektionismen aufgebaut. Nun allerdings, da kaum mehr eine Binnenwirtschaft im Lande existiert - wer soll da bloss wem gegenüber protektioniert werden?
So,wie es zur Zeit aussieht, möchten sich da bloss einige ihr langsam verdorrendes Gärtchen schützen. Weil Sie es nicht wagen oder aus poltischen Gründen nicht wollen - nämlich die wahren Ursachen sehen und anerkennen. Es wird aber nichts nützen. Die Arbeitslosigkeit wird mit dieser Massnahme leicht steigen. Und die dabei entstehenden Kosten werden die Löhne zusätzlich belasten.

PS: Glauben Sie wirklich, dass jene, die "ohne Pardon auf der Strasse stehen, wenn den Grossen danach ist", dass denen geholfen wäre... mit einem "Mindestlohn" ???!!
Ihr Kommentar zum Beitrag von keinschaf:
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3 Kommentare
· Doch, eben keinschaf, darum braucht es ...
· Gratulation!
· Faule Nummer.
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