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Thema: Widmer-Schlumpf verteidigt Asylpolitik und Fall Khammas

Sonderfall irakische Kurden und Konvertiten
Die Schweiz hat noch nicht zur Kenntnis genommen, dass Konvertiten, die den Islam verlassen, verfolgt und getötet werden. Ich kenne persönlich mehrere solcher Fälle. Ihr Kampf um das Bleiberecht ist ein Kampf auf Leben und Tod. Mit teils spitzfindigen Argumenten werden die bedauernswerten Menschen wieder abgeschoben. In einem Fall besteht beispielsweise ein Dokument, das besagt, dass der Betroffene aufgrund Verlassens des Islam sein irakisches Bürgerrecht verloren hat.Er ist der Fatwah ausgesetzt (Todesurteil) und soll zurück, weil dieses Dokument nicht im Original beschafft werden kann. Dies, weil es bei der zuständigen Behörde in Suleymania liegt und diese das mit Garantie nicht herausrückt. Zudem hat man dem jugendlichen Asylbewerber Naivität vorgeworfen, weil er mit der Mitteilung, er sei zum Christentum konvertiert, zu sorglos umgegangen ist. Ich weiss nicht, aber in diesem Alter war ich noch viel naiver! In einem anderen Fall sollen von der schweizerischen Behörde Beweismittel versteckt worden sein, was sogar öffentlich wurde! Wie schnell verurteilen wir die Korruption der Schurkenstaaten, aber die Schweiz ist da keinen Deut besser. Dafür hätscheln wir jene "Asylbewerber", die die Masche genau kennen, wie sie hier bleiben können. Es sind dann jene, die der öffentlichen Hand auf der Tasche liegen und unsere Jugend mit Drogen versorgen, Waffen durch die Moscheen der Schweiz schleusen und mit Frauen handeln. Dies wiederum nimmt das Schweizer Volk gegen die Asylbewerber ein, so dass es verschärften Asylgesetzen zustimmt und wieder trifft es die Falschen! Ein Teufelskreis. Merke: Die, die echt auf Leben und Tod verfolgt sind, die schiebt man ab, in den Tod, weil sie sich nicht wehren können, und die kriminellen Elemente füttern und pflegen wir. So ist das mit dem heutigen Asylgesetz. Wer der Fatwah ausgesetzt ist, sollte unbedingt Asyl bekommen und möglichst auch eine neue Identität. Doch von dieser Erkenntnis sind wir wohl noch meilenweit entfernt. Deutschland hat immerin erkannt, dass Christen im Nordirak, namentlich konvertierte Kurden, auf Leben und Tod verfolgt werden und haben darum ihre Grenzen für sie einen Spalt weit geöffnet. Wann wird es bei uns so sein? Dass Khammas nach Schweden zurückgeschickt wird, mag rechtens sein, aber nur, wenn Schweden seinerseits dem Verfolgten Asyl gewährt. Offenbar war das nicht der Fall, sonst wäre er nicht hier. Wenn die Schweiz, in diesem Fall vertreten durch Widmer-Schlumpf, auf Paragraphen herumreitet und damit den Tod eines Menschen in Kauf nimmt, macht sie sich zum Mörder.
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Die Redaktion wird sich den Kommentar ansehen und entscheiden, wie damit zu verfahren ist.


4 Kommentare
· Sonderfall irakische Kurden und Konvertiten
· Jetzt wäre die Zeit, dass auch Sie ...
· Ach Thomy
· Danke für die Info
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.
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