Laut Sea Shepherds

Japan beendet Walfangsaison im Südpolarmeer

Foto: Nolleos/flickr.com (Creative Commons) Die Zahl der erlegten Meeressäuger liegt bei circa 75.

Sydney - Die japanische Walfangflotte hat nach Angaben von Walfang-Gegnern die Jagdsaison im Südpolarmeer beendet. Die Flotte fahre Richtung Indonesien, sagte der Gründer der Anti-Walfang-Organisation Sea Shepherds, Paul Watson, am Samstag.

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«Das bedeutet hoffentlich, dass sie nach Hause fahren», sagte er weiter. Watson schätzte die Zahl der erlegten Meeressäuger auf 75. Das wäre die geringste Zahl seit langem.

Sea-Shepherds-Aktivisten hatten seit Beginn der Saison Ende Januar japanische Schiffe gerammt, um sie bei der Jagd oder beim Auftanken zu behindern. Japan jagt weiterhin Wale, vorgeblich zu Forschungszwecken, obwohl die internationale Gemeinschaft sich 1986 auf ein weitgehendes Walfangverbot geeinigt hatte.

Japans Institut für Walforschung hatte in der vergangenen Woche einen gerichtlichen Sieg in den USA erzielt: Wegen der gewalttätigen Methoden der Sea Shepherds im Südpolarmeer darf das Institut die Aktivisten der Tierschutzorganisation «Piraten» nennen.

(/sda)

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