Das kleine Land an der südlichen Adria kämpft mit schweren wirtschaftlichen Problemen. Trotz der Tourismusindustrie ist der Staat mit 60 Prozent seines Bruttoinlandsproduktes verschuldet. Die Durchschnittsgehälter liegen deutlich unter 500 Euro.
Der Bankensektor steckt wegen fauler Kredite in der Schieflage. Der wichtigste Industriebetrieb des Landes, das Aluminiumwerk KAP, steht vor dem Bankrott. Beide Kandidaten hatten versichert, für die schnellere Annäherung Montenegros an die NATO und die EU zu sorgen.
(fest/sda)





