Die Empörung richtet sich nicht unbedingt gegen die Installation des Original-Interieurs des Swingerclubs «Element6» in der altehrwürdigen Secession; zu reden gibt vor allem die Tatsache, dass das tagsüber leere Etablissement nachts auch betrieben wird.
Auch in der Schweiz äusserten sich zahlreiche Politiker in den Medien kritisch gegen die Subventionierung dieser Form der Konzeptkunst: Büchels Beitrag sei «geschmacklos und daneben», sagte die Zürcher Nationalrätin Kathy Riklin (CVP) der «Neuen Luzerner Zeitung» (NLZ).
Das Projekt sei ein «Zeichen fortschreitender Verblödung», doppelte der Zürcher SVP-Nationalrat Christoph Mörgeli im selben Blatt nach; er gehe davon aus, dass seine Partei eine Subventionskürzung für die Pro Helvetia beantragen werde. «Das Budget von Pro Helvetia gehört radikal gekürzt», forderte auch SVP-Präsident Toni Brunner gegenüber «20 Minuten»
(bert/sda)






