Keine öffentlichen Gelder für Wiener Swingerclub

publiziert: Dienstag, 23. Mrz 2010 / 10:09 Uhr / aktualisiert: Freitag, 29. Apr 2011 / 17:19 Uhr

Die Kulturstiftung Pro Helvetia hat die Finanzen rund um das umstrittene Kunstobjekt des Künstlers Christoph Büchel in der Wiener Secession untersucht. Die öffentlichen Gelder von Pro Helvetia sind lediglich für den oberen Teil der Ausstellung eingesetzt worden, nicht aber für den Swingerclub.

Wiener Secession: Umstrittenes Kunstobjekt des Künstlers Christoph Büchel im Inneren.
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So werde der Swingerclub vom privaten Verein «Element 6» auf eigene Rechnung betrieben – unter anderem mit den Eintrittspreisen. Büchel hatte 15‘000 Franken von Pro Helvetia erhalten. Die Kosten der gesamten Ausstellung belaufen sich auf 150'000 Franken, heisst es in einer Agenturmeldung der SDA auf der Webseite des Schweizer Fernsehens.

Die Ausstellung, die in der Schweiz und in Österreich kontroverse Reaktionen ausgelöst hatte, habe aber nicht dem Antrag entsprochen, räumt Pro Helvetia ein. Dass das Ergebnis aber nur begrenzt vorhersehbar war, gehöre «zum Wesen jeglicher Kunst». Die Ausstellungsmacher hätten Büchel freie Hand gelassen.

Gleichwohl habe die Ausstellung zu einer Diskussion angeregt, wie die Kulturstiftung in Zukunft mit Gesuchen, die «Hinweise auf starke Provokation» enthalten, umgehen wolle.

Der Fall Büchel soll auch mit der parlamentarischen Kulturkommission diskutiert werden. Dort sind dessen Swingerclub und die Beteiligung von Pro Helvetia bereits traktandiert.

 

 

(/news.ch mit Agenturen)

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