Die Debatte um die Zulassung von bekennenden Schwulen dauert seit Monaten. Das Abgeordnetenhaus hatte bereits im Mai für die Abschaffung des Verbotes votiert.
Im Senat scheiterte das Vorhaben nun vor allem erneut am Widerstand der oppositionellen Republikaner. Dass homosexuelle Soldaten ihre sexuelle Orientierung künftig nicht mehr verheimlichen müssen, war eines der Versprechen Obamas im Präsidentenwahlkampf. Auch Verteidigungsminister Robert Gates machte sich kürzlich für ein Ende von «Don't ask, don't tell» stark.
Die Regel war 1993 unter dem damaligen Präsidenten Bill Clinton eingeführt worden, um Homosexuellen überhaupt die Möglichkeit zum Militärdienst zu eröffnen. Allerdings wurden nach Angaben von Bürgerrechtsgruppen seitdem mehr als 14'000 Soldaten aus dem US-Militär entlassen, weil sie sich zu ihrer Neigung bekannten.
(ht/sda)




