Rudd hatte wegen Morddrohungen und Drogenbesitzes vor Gericht gestanden. Weil er sich im April überraschend schuldig bekannt hatte, blieb ihm eine Haftstrafe jedoch erspart. Am 9. Juli verurteilte ihn das Gericht in Tauranga zu acht Monaten Hausarrest. Am Wochenende wurde er aber erneut festgenommen.
Richter Thomas Ingram hatte den Musiker bei der Verurteilung gewarnt, dass er bei einer Fortsetzung seines «Rockstar-Lebensstils» im Gefängnis landen werde. Er werde während des Hausarrestes streng überwacht und sofort inhaftiert, wenn er Drogen nehme. «Ich garantiere eiskalt, dass Sie dort landen werden», warnte der Richter.
Der aus Australien stammende Rudd gilt als ebenso geniales wie schwieriges Mitglied von AC/DC. Unter anderem wegen Drogeneskapaden überwarf er sich Anfang der 80er Jahre mit Bandgründer Malcolm Young. Im Jahr 1983 stieg Rudd aus der Band aus, elf Jahre später kehrte er wieder zu AC/DC zurück. Wegen des Gerichtsverfahrens wurde er bei der aktuellen Tournee der Band aber durch Chris Slade, AC/DC-Drummer in den 90er Jahren, ersetzt.
(bert/sda)






