Ehemalige FARC-Geisel Rojas zurück in Bogotá

publiziert: Sonntag, 13. Jan 2008 / 23:05 Uhr

Bogotá - Drei Tage nach ihrer Freilassung ist die ehemalige kolumbianische FARC-Geisel Clara Rojas nach Bogotá zurückgekehrt, um ihren dreijährigen Sohn wiederzusehen.

Foto: greens.org Die beiden Geiseln Clara Rojas (links) und Íngrid Betancourt.
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Rojas traf an Bord einer Maschine der kolumbianischen Luftwaffe aus Venezuela kommend in Bogotá ein. Ihren in der Gefangenschaft der kolumbianischen FARC-Guerilla geborenen Sohn Emmanuel hat sie seit 2005 nicht gesehen.

Die Rebellen hatten ihr den im April 2004 geborenen Jungen im Alter von acht Monaten weggenommen. Emmanuel wuchs seit 2005 in staatlicher Obhut auf.

Rojas war vor sechs Jahren, im Februar 2002, zusammen mit der damaligen Präsidentschaftskandidatin Ingrid Betancourt verschleppt worden. Eine mit Rojas freigelassene Geisel, Consuelo González, geriet bereits im September 2001 in die Gewalt der Rebellen.

Die Geiseln waren nach Vermittlung des venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez freigekommen. Die linksgerichteten Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (FARC) sind die grösste kolumbianische Rebellenorganisation. Nach eigenen Angaben halten sie mehr als 40 Geiseln fest.

(/sda)

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