Fehlendes Personal für Kontrolle gefährlicher Hunder

publiziert: Freitag, 13. Jan 2006 / 18:37 Uhr / aktualisiert: Freitag, 13. Jan 2006 / 20:22 Uhr

Bern - Die Kantonstierärzte erwarten «grosse Probleme» bei der Umsetzung der geplanten Massnahmen gegen gefährliche Hunde. Ihnen fehle das nötige Personal, um den grossen Aufwand zu bewältigen, machen sie geltend.

Foto: Harald Theissen (ex-press.ch) Den Kantonstierärzten fehle das Personal zur Umsetzung der geplanten Massnahmen.
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«Wir werden Bewilligungen ausstellen, Hundebisse untersuchen und Fälle beurteilen müssen», sagte der Neuenburger Kantonstierarzt Pierre-François Gobat, Präsident der Vereinigung der Schweizer Kantonstierärztinnen und Kantonstierärzte (SVKT), auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Dazu fehle das Personal.

Nach Rücksprache mit seinen Amtskollegen sei er zum Schluss gekommen, dass die 15 zusätzlichen Stellen, die der Bund vorsehe, bei weitem nicht genügten. Jede Entscheidung könne auch wieder angefochten werden. Auch sei die Frist für die Umsetzung viel zu kurz.

Keine entscheidende Auswirkung

Er verstehe, dass Entscheide auf politischer Ebene wichtig seien. Die Bevölkerung dürfe aber nicht glauben, dass sich diese entscheidend auf die Zahl der Hundebisse auswirkten. Auf die vom Bund verbotenen Rassen entfielen nur 10 Prozent der Hundebisse.

(/sda)

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