Hunde-Expertin des Bundes geht

publiziert: Donnerstag, 12. Jan 2006 / 14:17 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 12. Jan 2006 / 17:23 Uhr

Bern - Die Hunde-Expertin Colette Pillonel verlässt die Arbeitsgruppe des Bundes, welche nach der Pitbull-Attacke von Oberglatt ZH Massnahmen ausgearbeitet hat.

Foto: starcoma.de Bezüglich Regelungen gegen einzelne Rassen gab es offenbar grössere Meinungsunterschiede.
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Sie könne Regelungen für bestimmte Rassen nicht unterstützen, begründet sie ihren Schritt. Massnahmen gegen einzelne Rassen seien nicht effizient, sagte Pillonel, eine ehemalige Mitarbeiterin des Bundesamtes für Veterinärwesen (BVET), gegenüber Schweizer Radio DRS. Sie erzeugten ein falsches Sicherheitsgefühl in der Bevölkerung. Die Bevölkerung betrügen wolle sie aber nicht.

BVET-Sprecher Marcel Falk sagte auf Anfrage, dass in der Arbeitsgruppe Regelungen nach Rassen diskutiert worden seien. Für die Sicherheit der Bevölkerung seien diese aber nicht zentral.

BVET informiert am Freitag

Das BVET präsentiert am Freitag die geplanten Massnahmen gegen gefährliche Hunde. Diese gehen danach in eine kurze Konsultation bei den Kantonen.

(/sda)

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