Taliban lassen drei Geiseln in Afghanistan frei
Ghasni - Drei der insgesamt 19 südkoreanischen Geiseln in Afghanistan sind von den Taliban freigelassen worden. Die restlichen Geiseln sollen in den nächsten Tagen ebenfalls freikommen.
Er werde sie dem Internationalen Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) übergeben. Der Stammesälteste befand sich nach eigenen Angaben in einem Dorf in der Nähe von Ghasni.
Unterhändler Südkoreas und der Taliban hatten gestern Dienstag eine Einigung erzielt, wonach die Entführer die 19 christlichen Helfer nach sechs Wochen Geiselhaft freilassen wollten.
Südkorea soll nun Schutztruppe abziehen
Im Gegenzug soll Südkorea seine 200 Mitglieder der internationalen Schutztruppe ISAF bis Ende des Jahres abziehen und die missionarische Tätigkeit seiner Bürgerinnen und Bürger in Afghanistan unterbinden.
Da die Geiseln an unterschiedlichen Orten des Landes untergebracht waren, hatten die Taliban angekündigt, die Freilassung aller Verschleppten könne drei bis vier Tage dauern.
Die Taliban hatten am 19. Juli eine Kirchengruppe mit 23 Koreanern im Süden Afghanistans verschleppt. Zwei Geiseln wurden erschossen; zwei Frauen aus der Gruppe wurden später freigelassen.
(dl/sda)





