Erste Sichtung in der Zentralschweiz
Der abgemagerte Fuchs war ein Goldschakal
publiziert: Mittwoch, 23. Mrz 2016 / 15:56 Uhr
Goldschakale sind grösser als Füchse jedoch kleiner als Wölfe.
Goldschakale sind grösser als Füchse jedoch kleiner als Wölfe.

Schwyz - Im Kanton Schwyz ist am Mittwoch ein geschwächter Goldschakal von einem Wildhüter erlegt worden. Es handelt sich um die erste bestätigte Sichtung eines dieser geschützten Tiere in der Zentralschweiz.

Der Wildhut ist am Mittwoch gemeldet worden, dass sich im Bezirk Einsiedeln ein abgemagerter Fuchs aufhalte, der sich kaum mehr bewegen könne. Der Wildhüter erlegte das geschwächte Tier. Er stellte dabei fest, dass es sich um einen Goldschakal handelt.

Goldschakale sind grösser als Füchse, aber kleiner als Wölfe. Es sei die erste bestätigte Sichtung eines Goldschakales im Kanton Schwyz, teilte das Umweltdepartement mit.

Thomas Fuchs, Vorsteher des Amts für Natur, Jagd und Fischerei, konnte auf Anfrage keine näheren Angaben zum erlegten Tier machen. Er geht davon aus, dass die winterlichen Bedingungen dem Goldschakal zugesetzt haben.

Verbreitung Richtung Westen

Goldschakale stammen aus dem Nahen Osten und verbreiten sich seit Jahren Richtung Westen. In der Schweiz wurden 2011 in der Nordwestschweiz und 2015 in Graubünden ein Tier mit Fotofallen nachgewiesen. Im Winter wurde in Graubünden ein Goldschakal versehentlich von einem Jäger getötet. Ob der Schwyzer Goldschakal mit einem der fotografierten Tiere identisch ist, ist ungewiss.

Durch den Hegeabschuss habe sich bestätigt, dass sich der Goldschakal von Südosteuropa her auf natürliche Art und Weise verbreite und auch in die Schweiz einwandern könne, teilte das Umweltdepartement mit. Bezüglich des Schutzes sei der Goldschakal mit dem Luchs, dem Wolf oder dem Bär gleichgestellt.

Der Goldschakal ist kräftiger und hochbeiniger als der Fuchs. Sein Schwanz ist kürzer und weniger buschig und hat eine schwarze Spitze. Der Goldschakal frisst neben Insekten und Früchten kleine und mittelgrosse Wirbeltiere. Ziegen und Schafen gehörten nicht typischwerweise zu seiner Beute, schreibt das Umweltdepartement.

(kjc/sda)

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