Bringt Gespräch unter vier Augen den Frieden zurück?
Röschenz - Im Konflikt zwischen dem Priester Franz Sabo und dem Bischof von Basel soll es zu einem Gespräch unter vier Augen kommen.
Der Kirchgemeinderat wolle nun Bischof Koch um ein Treffen mit Sabo ersuchen, sagte Cueni weiter. Voraussetzung sei, dass beide Seiten - der aufmüpfige Priester und der Bischof, der diesem per Ende September die Missio canonica entzogen hatte - keinerlei Vorbedingungen stellen.
Unterschriften für eine Sondersitzung
Das allfällige Treffen mit dem Bischof dürfe für Sabo nicht zu einem Bittgang werden, sagte Cueni. Dass der in der Kirchgemeinde beliebte Pfarradministrator vor Kurt Koch zu Kreuze kriechen muss, komme für den Kirchgemeinderat nicht in Frage.
Der Fall Sabo wird voraussichtlich ein weiteres Mal auch die Synode der römisch-katholische Landeskirche beschäftigen. Nachdem die Angelegenheit an der Synode vom Donnerstag nur am Rand ein Thema war, sammelte ein Synodale Unterschriften für eine Sondersitzung.
Rechtsgutachten nach den Sommerferien
Laut einem Sprecher der Landeskirche sind genügend Unterschriften für eine Sondersynode zusammengekommen. Sie soll voraussichtlich nach den Sommerferien stattfinden.
Nach den Sommerferien soll auch eine Rechtsgutachten vorliegen, über das die Synode am Donnerstag orientiert worden war. Der Basler Rechtsprofessor Felix Hafner soll das Verhältnis zwischen der Landeskirche und den Kirchgemeinden klären. Dies, weil die Kirchgemeinde Röschenz sich weigert, Pfarradministrator Sabo trotz dem Entzug des kirchlichen Auftrags zu entlassen.
(rp/sda)





